LiteraturSeiten München

Beiträge in der Rubrik ‘LiteraturSeiten München (Print)’

LiteraturSeiten München Februar 2012

Eintrag vom 31. Januar 2012 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Talent muss jeder selbst mitbringen

Eine riesiges Angebot an Werkstätten, Kursen und Ratgebern führt in das Handwerk des Schreibens ein / Die besten Lehrmeister sind in der Literatur

Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Der das sagte, Mark Twain, erfolgreicher Journalist, Reiseschriftsteller und gefeierter Buchautor, hatte harte Lehr- und Wanderjahre hinter sich. Mit wenig oder gar keinen Anleitungen, Ermutigungen, Leitlinien, versteht sich, ganz im Gegensatz zu heutigen Schreibanfängern, die auf selbige in Fülle zurückgreifen können. Das Angebot von Schreibwerkstätten, Ratgebern, Kursen, Schulen des Schreibens ist groß, ebenso groß wie die Hoffnung, als erfolgreicher Autor daraus hervorzugehen. Doch alle können nur eines vermitteln: das Handwerk des Schreibens. Talent muss jeder selbst mitbringen.

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LiteraturSeiten München Januar 2012

Eintrag vom 09. Januar 2012 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Münchner Verlag „edition fünf“ gibt Bücher von Autorinnen heraus

Präzises Beobachten und Beschreiben

Renaissance zu Unrecht vergessener und vergriffener Texte in rotem Leinen /
Auszeichnung vom Kultusministerium / Interview mit der Verlegerin Silke Weniger

Raus aus der Feminismus-Schublade – das fordert Literaturagentin Silke Weniger, die seit zwei Jahren mit ihrem Münchner Verlag „edition fünf“ für Furore sorgt. Das Konzept des Neulings in der Verlagsbranche: vergessene und vergriffene Texte sowie Erstlingswerke von Frauen (wieder) auflegen. Mittlerweile sind zehn Bände erschienen, so etwa ein Klassiker aus den USA (Zora Neale Hurston) oder Wiederentdeckungen (Annette Kolb und Irmtraud Morgner) – alle in rotem Leinen. In jedem Herbst gibt die „edition fünf“ fünf neue Titel unter einem anderen Motto heraus, zum Auftakt war es „Aufbruch“, im Vorjahr „Wagnis“. Für ihren Wagemut wurden Verlegerin Silke Weniger und ihre Mitstreiterinnen ausgezeichnet: Im Rahmen des Münchner Literaturfestes erhielt „edition fünf“ den Bayerischen Kleinverlagspreis 2011. Die „LiteraturSeiten München“ sprachen mit Silke Weniger.

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LiteraturSeiten München Dezember 2011

Eintrag vom 09. Januar 2012 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Die Liebe vor Weihnachten
Ein literarisches Ratespiel

Unser diesjähriges Rätsel nimmt das „Fest der Liebe“ beim Wort und begleitet Sie mit Zitaten zum heißen Thema aus 116 Jahren Romankunst. Die Damen und Herren Autoren legen das Sujet recht unterschiedlich an – zwei Nobelpreisträgerinnen und mindestens ebenso viele -träger, beinahe immer in berühmten Werken – und ein Tupfer Münchner Kolorit. Um Ihnen etwas zu helfen, haben wir Ort und Erscheinungsjahr vermerkt. Die Lösung finden Sie auf der folgenden Seite.

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LiteraturSeiten München November 2011

Eintrag vom 16. November 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Die Welt auf Deutsch

Das Literaturfest München bietet vom 10. bis zum 27. November 140 Veranstaltungen /Autoren gehen an die Schulen und in die Uni / Wolf Biermann, Paul Nizon und Urs Widmer

Im Vorjahr die internationale Literatur, heuer die deutschsprachige – das Literaturfest München lebt von Gegensätzen. 2010 war der Kosmopolit Ilija Trojanow der Kurator, 2011 ist es der in München und Hamburg lebende Schriftsteller Matthias Politycki. Er hat 50 Autorinnen und Autoren an die Isar eingeladen. Zum Literaturfest München vom 10. bis zum 27. November kommen unter anderen Sibylle Lewitscharoff, Ulla Hahn, Katja Lange-Müller, Wolf Biermann, Urs Widmer und Paul Nizon.

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LiteraturSeiten München Oktober 2011

Eintrag vom 16. November 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Die kleinste Fessel drückt mich unerträglich

Das Literaturhaus München erinnert an Franziska zu Reventlow in einer Ausstellung

Es hat so viel peinlichen Beigeschmack – eine schreibende Frau – schrecklich.“ Die das sagte wollte immer nur Malerin werden. In der Malerei sah sie den einzig möglichen Weg, sich künstlerisch zu verwirklichen – und schrieb ihr Leben lang. Als Broterwerb, wie sie hartnäckig betonte, doch gerade im Schreiben fand sie zu ihrer wahren Kreativität und Produktivität. Oder anders gesagt, Schriftstellerin wollte sie nie sein, aber verewigt hat sie sich in der Literatur, in Romanen, Skizzen, Essays.

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LiteraturSeiten München September 2011

Eintrag vom 31. August 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Wer war zuerst da, Mensch oder Tier?

Die Internationale Jugendbibliothek präsentiert Ursprungsmythen aus aller Welt / 600.000 Bücher in 130 Sprachen in der Blutenburg / Großes Sommerfest

Wer hat die Sonne angezündet? Wer war zuerst da, Mensch oder Tier? Fragestellungen, die den Ursprung des Lebens betreffen, berühren das Innere unseres Selbstverständnisses. Und wenn Kinder und Heranwachsende sie stellen, können sie uns als Erwachsene auch schon einmal aus der Fassung bringen.

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LiteraturSeiten München Juli 2011

Eintrag vom 30. Juni 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Luftschnapper und massige Bajuwaren

Die Münchner Monacensia zeigt in der Ausstellung „Literarische Sommerfrische“ berühmte Künstler zwischen Chiemsee und Bad Tölz / noch bis zum 15. Oktober. (weiterlesen…)

LiteraturSeiten München Juni 2011

Eintrag vom 27. Mai 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Mit verzauberten Augen

Der mit 10 000 Euro dotierte Literaturpreis der Stadt München geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Keto von Waberer. In ihrer Begründung schreibt die Jury: Es bedarf einer ganz besonderen Empfindsamkeit, um „die heimliche Wut der Pflanzen“ nicht nur verstehen, sondern auch zum gültigen literarischen Ausdruck bringen zu können. Keto von Waberer hat in ihrem umfangreichen Werk gezeigt, dass sie über diese Mehrfachbegabung von höchster Sensibilität und meisterlicher Gestaltung verfügt. (weiterlesen…)

LiteraturSeiten München Mai 2011

Eintrag vom 28. April 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Autobiographie-Boom
Wahrheit und Schmäh

Was Poeten immer schon durften, muss doch für Politiker und Medien-Menschen endlich zur Pflicht werden: der Ego-Bericht!

Dieter Bohlen ist ein Wiederholungstäter, Joschka Fischer auch. Beide haben bereits mehrere Werke auf den Büchermarkt gebracht, die sich darauf berufen, autobiographisch zu sein. Skandalbiographien schreibt der eine, Politgeschichten der andere – beide haben sie gemeinsam, dass sie im Licht der Öffentlichkeit stehen. Und sie sind bei weitem nicht die einzigen Promis, die mit ihren Autobiographien die Regale in den Buchhandlungen füllen: Die Liste reicht von A wie Aznavour, Charles über J wie Joop bis hin zu W wie Williams. Kaum einer, so scheint es, der noch nicht sein Leben „literarisch“ verewigt hat – wenn nicht gar zum wiederholten Male. (weiterlesen…)

LiteraturSeiten München April 2011

Eintrag vom 29. März 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Revolte und Ästhetik

Fotoausstellung und ein neuer Roman zur 68er Studenten-Revolte in München

Krawalle in Schwabing, Happenings vor der Kunstakademie, Belagerungen der BILD-Druckerei – über die Münchner Studentenunruhen in den späten 60er Jahren hat der Schriftsteller Uwe Timm mehrfach geschrieben. Ganz aktuell auf dem Markt ist seine Novelle „Freitisch“. Erinnerungen an dieses Stück Zeit- und Münchner Kulturgeschichte werden auch wach bei einer Fotoausstellung, die am 7. April von Kulturreferent Hans-Georg Küppers im Stadtmuseum eröffnet wird. Zu sehen sind Fotografien des Augenzeugen Branko Senjor.

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LiteraturSeiten München März 2011

Eintrag vom 28. Februar 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Jeckisch-Neckisch

Literatur verhält sich zu Fasching wie der Teufel zum Weihwasser – vorwiegend inkompatibel. Oder wie soll sich der gemeine Liebhaber der Dichtkunst Versen gegenüber verhalten, denen eher nicht der Abdruck eines Musenkusses anhaftet.

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LiteraturSeiten München Februar 2011

Eintrag vom 31. Januar 2011 von SG Kategorie: LiteraturSeiten München (Print)

Verführer, Warnung!

Also Kinder, jetzt wollen wir doch mal sehen, was bei euch von unserer gestrigen Sexualkundestunde zum Thema „Verführung“ – wenn ich so sagen darf – hängen geblieben ist! Ich habe zunächst mal deutlich vor der Sprachverführung gewarnt – right, Thomas?

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