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	<title>LiteraturSeiten München</title>
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	<description>Über Literatur, Bücher, Autoren &#38; Veranstaltungen in München</description>
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		<title>LiteraturSeiten München Februar 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SG</dc:creator>
				<category><![CDATA[LiteraturSeiten München (Print)]]></category>

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		<description><![CDATA[Talent muss jeder selbst mitbringen
Eine riesiges Angebot an Werkstätten, Kursen und Ratgebern führt in das Handwerk des Schreibens ein / Die besten Lehrmeister sind in der Literatur
Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Der das sagte, Mark Twain, erfolgreicher Journalist, Reiseschriftsteller und gefeierter Buchautor, hatte harte Lehr- und Wanderjahre hinter sich. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Talent muss jeder selbst mitbringen</h3>
<p>Eine riesiges Angebot an Werkstätten, Kursen und Ratgebern führt in das Handwerk des Schreibens ein / Die besten Lehrmeister sind in der Literatur</p>
<p>Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ Der das sagte, Mark Twain, erfolgreicher Journalist, Reiseschriftsteller und gefeierter Buchautor, hatte harte Lehr- und Wanderjahre hinter sich. Mit wenig oder gar keinen Anleitungen, Ermutigungen, Leitlinien, versteht sich, ganz im Gegensatz zu heutigen Schreibanfängern, die auf selbige in Fülle zurückgreifen können. Das Angebot von Schreibwerkstätten, Ratgebern, Kursen, Schulen des Schreibens ist groß, ebenso groß wie die Hoffnung, als erfolgreicher Autor daraus hervorzugehen. Doch alle können nur eines vermitteln: das Handwerk des Schreibens. Talent muss jeder selbst mitbringen.</p>
<p><span id="more-20471"></span>Sofern man der Schrift mächtig war, wurde schon immer fleißig geschrieben, hauptsächlich Briefe, die, falls überliefert, oft gut und lesenswert sind, vor allem aber authentisch, das heißt, der eigenen Persönlichkeit und der des Lesers nah. Ähnliche, wenn nicht gleiche Absichten werden, davon kann man ausgehen, in den über 50 Schreibwerkstätten verfolgt, die es heute allein an der Münchner Volkshochschule gibt. Hinzu kommt eine Vielzahl von Offerten in den über die Stadt verstreuten Bürgerhäusern, gewerkschaftlichen Organisationen, Kulturvereinen und Senioreneinrichtungen. Auf anspruchsvollem Niveau bewegen sich die „Manuskriptum–Kurse für kreatives Schreiben“ an der Münchner Uni oder die „textwerk“-Initiative des Literaturhauses. Schreiben ist in und der Wunsch, damit Erfolg zu haben, geheim oder offen ausgesprochen an erster Stelle. Als einzige Motivation wäre er zu dürftig, allenfalls, sagt Sol Stein, Verfasser eines berühmten Handbuchs über das Schreiben, „kann er sich als zufälliges Nebenprodukt aus der richtigen Intention des Schreibens ergeben, und die besteht darin, dass dem Leser eine Erfahrung vermittelt wird, die über sein alltägliches Erleben hinausreicht.“</p>
<p>Dieses Ziel klingt in der Ankündigung, die die Volkshochschule für ihre „Wort &amp; Text“ genannten „Schreibwerkstätten für kreatives, literarisches und professionelles Schreiben“ herausgegeben hat, nur zwischen den Zeilen an. Vordergründig wird vom Handwerk des Schreibens geredet, das erlernbar ist, unabhängig von Alter, Schulbildung oder Berufsausbildung. Tatsächlich waren es Arbeiter und Frauen im Ruhrgebiet, die in der Folge der 68er Bewegung zu einem neuen Selbstbewusstsein fanden und sich in Schreibwerkstätten zusammenschlossen. Warum sollte sich der von Josef Beuys geprägte Satz „Jeder Mensch ein Künstler“ nicht auch auf das Schreiben beziehen, zumal es ja fast noch einfacher erschien, Worte aufs Papier zu bringen als Farben auf eine Leinwand. Dass hier ein grandioses Missverständnis vorliegt, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p>Heute sind die Themen der Schreibseminare bunt gefächert, die Ansprüche weit gesteckt. Arwed Vogel, der seit 1986 als Dozent tätig ist, hat mit allen Altersstufen und Berufen zu tun, gibt aber zu, dass Literatur schon eher Sache der Frauen ist. Unterschiede zwischen den verschiedenen Bildungsangeboten, etwa an Uni, VHS oder beim Evangelischen Bildungswerk, sieht er nicht. „Für mich sind immer wieder neue Inhalte interessant“, sagt er, „der Weg des Lernens, der Selbstausdruck in der Literatur. Es geht darum, sein Herz einzubringen, Authentizität zu erlangen, seine individuellen Kapazitäten wahrzunehmen und schreibend herauszubilden. Das kann in allen Genres passieren.“ Vogels Ansatz ist poetologisch oder anders gesagt, seinen praktischen Anweisungen zu einem Text liegt immer ein dichterisches Konzept zugrunde. „Viel lesen ist wichtig“, rät er. „Die besten Lehrmeister findet man in der Literatur. Was nicht heißt, dass alle Dozenten auch Schriftsteller sein müssen.“ Oft verstehen die sich auch „nur“ als Anreger, die zu Wildem Denken und Schreiben herausfordern und lustvoll Grenzen überschreiten lassen. Bei speziellen Genres, etwa Krimis oder Kinderbüchern, sind natürlich Vorgaben zu beachten, Regeln des Spannungsaufbaus etwa oder ein der Altersgruppe angemessener Sprachstil.</p>
<p>Die amerikanische Schriftstellerin Sylvia Plath soll einmal gesagt haben: „Beim Schreiben kommt es nicht darauf an, dass man darüber redet, sondern dass man es tut.“  In manchen Schreibwerkstätten wird es getan. Ad hoc-Texte zu einem vorgegebenen Thema schreiben, gemeinsam lesen und besprechen. Das macht Spaß, ist heiter und unprätentiös – nicht mehr, aber auch nicht weniger.<em><br />
Katrina Behrend Lesch</em></p>
<h3>Sonntagsskasa beigelegt !</h3>
<p>Der Sinn des Lebens besteht bekanntlich darin, Radio zu hören, vor allem sonntags. Na gut, für einige wenige soll es noch andere Dinge geben, aber wenn wir diese Minderheit mal beiseite lassen, dann ist klar, dass die raison d’être bis zum 31.12. 2011 darin bestand, sich von Sonntag zu Sonntag zu hangeln mit der „Michaelskasasonntagsbeilage“, auf UKW 88,4 – 10 Uhr 5.</p>
<p>Jetzt hat der Moderator und Erfinder der ganzen Sache aufgehört, nach 40 Jahren, aus Altersgründen, wie er sagt, mit 70 – ein lächerlicher Vorwand. In Wahrheit tüftelt er an einer noch raffinierteren Kunst-Droge. Schon diese wurde ja anfangs zu recht von „den Oberen“ kritisch beäugt – hat sie doch unendlich viele Opfer gefordert, zahllose Ehen verschlissen. „Hört doch keiner“ werden Sie sagen. Stimmt, bis auf 120.000 verlorene Seelen, wie berichtet wird. Hingen seit den mittleren Siebzigerjahren jeden Sonntag Morgen am Radio, süchtig, hohlwangig, wollten nichts mehr essen und trinken, warteten auf die Wiederholung derselben Sendung um 17 Uhr am selben Sonntag. Sogen diesen geistreich – begütigenden Singsang des Moderators gierig aus dem Äther, eine Mischung, die sagen wollte „mag die Welt auch böse sein und untergehen, wir beide werden immer bleiben, du und ich!“</p>
<p>Die erste Ehe, deren Sonntags-Scheitern berichtet wird, zerbrach, weil der Mann sonntagmorgens, na ja, Sie wissen schon – die Sendung hätte nie direkt gesagt, was er wollte: immer nur das eine, und es musste musste musste sonntags zwischen 9 und elf sein und sonst nie, und s i e wollte eben nur nur nur Michael Skasas Sonntagsbeilage hören, Literatur in kleinen Häppchen, Bayern zwo! Das konnte nicht gut gehen.</p>
<p>Dazu servierte der schnauzbärtige Moderator Brassens, Greco, Moustaki – so Sachen . Melancholisches eben, gern auch Blues aus den USA-40ern oder 50ern, am Liebsten Deutsches aus den 20ern des vergangenen Jahrhunderts, das kam gut bei den Frauen, und nicht nur.</p>
<p>Helmut Oeller, berüchtigter Fernsehdirektor soll damals sofort quer-interveniert haben beim Hörfunk weil er erkannte, dass der Sendeplatz sonntags 10 Uhr 5 mit der Spätmesse kollidierte, weshalb es dann eine Wiederholung um 17 Uhr gab. Der Heilige Stuhl war besänftigt.</p>
<p>Jetzt wurde die Sendung mit einem neuen Moderator bestückt, der tatsächlich aktuelle Satire hineinholen will. Das werden sie Leute nicht goutieren. Sie sind gut Abgehangenes gewohnt, Texte von Autoren, die ein paar Jahre tot sind, Robert Gernhardt etwa, Ringelnatz oder Roth.</p>
<p>Die meisten wegen der Sendung verlassenen Ehemänner legten sich übrigens wie man hört, einen Schnauzer zu – den sie allerdings nicht auf der Oberlippe tragen, wie der Jubilar selbst, sondern mit dem sie spazieren gehen – und wir hoffen inständigst, dass er den Kalauer vergeben möge.<em><br />
Wolfram Hirche</em></p>
<h3>Käthelinde</h3>
<p>Käthelinde ist mein Hund. Er liest. Er liebt Mann, Döblin und mich.<br />
Eines Tages liebte auch er Baudelaire. Wie aber konnte er trauernde Passantinnen lieben?<br />
„Aber ja“, sagte er, ein Hund sei ein en passant Trauernder. Und so liebe er auch.<br />
Käthelinde ist ein Weibchen. Ich versuchte es ihr klarzumachen, indem ich ihr im Spiegel die winzig kleinen Zitzen zeigte.<br />
„Ja und?“, fragte sie mich mit ihren Hundeaugen. „Kann nicht auch ein Mädchen trauernde Passantinnen lieben? Vor allem, wenn sie von Baudelaire sind?“<br />
Was sollte ich dazu sagen?<em><br />
Petra Ina Lang</em></p>
<p>Der Kenner wird natürlich gleich „A une passante“ denken. Der Baudelaire-Text beginnt mit den Worten:<br />
La rue assourdissante autour de moi hurlait.<br />
Longue, mince, en grand deuil, douleur majestueuse,<br />
Une femme passa, d’une main fastueuse;<br />
oder: Ein Lärm war um mich, der sich durch die Straße schob,<br />
als eine Hochgewachsene an mir vorüberschritt,<br />
die, Haltung wahrend, tief an einer Trauer litt</p>
<h3>Begeisterung wecken für fremde Welten</h3>
<p>Der Münchner A1 Verlag betreut mehr als 40 Autoren /<br />
Bestseller mit Corinne Hofmann / Folge 1 der neuen Serie</p>
<p>ZZ Packer, Ngugi wa Thiong’o, Dariusz Muszer, Hassouna Mosbahi, Adel Karasholi, Yang Mu – die Namen klingen so fremd und aufregend wie die Umschlagbilder ihrer Bücher aussehen. Verantwortlich für diese Art der Anmutung ist der A1 Verlag aus München, der mit  seinen fünf Mitarbeitern zweifellos zu den „Kleinverlagen“ gehört, denen die „LiteraturSeiten München“ an dieser Stelle eine Serie widmen möchten. Denn ohne diese Verlage, die sich immer wieder neu um ein förderliches  Zusammenspiel von ideellem Einsatz und finanziellem Ertrag, von literarischem Wagemut und Vertrauen in die Neugier und Belastbarkeit des Markts mühen müssen, sähe die Welt arm aus.</p>
<p>Deutlich mehr als 40 Autoren betreut der A1 Verlag inzwischen. Sie kommen aus Indien, China,  Kenia, Palästina, Sansibar, Syrien, Tunesien und vielen anderen Staaten, auch aus der BRD. Sie schreiben manchmal in einer Sprache, für die sich nur schwer Übersetzer finden lassen. Allen gemeinsam ist, dass sie ihre ganz eigene Sicht auf die Welt in Worte zu fassen versuchen. Allen gemeinsam ist auch, dass sie sich darauf verlassen können, dass Albert Völkmann, Inge Holzheimer, Herbert Woyke (Verlagsgründer) und Frank Berninger sich engagiert und kompetent um ihr Werk bemühen.</p>
<p>Zur Vorgeschichte des Verlags gehören ein „Aktionsraum 1“ für bildende Künstler und eine Modell-Vorschule mit einem eigenwilligen frühpädagogischen Konzept – beides aus der Zeit Ende der 60-er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Die Leidenschaft für Außergewöhnliches blieb und mündete in die Verlagsgründung 1990,  der Willen zur Nachhaltigkeit muss sich recht zügig entwickelt haben, denn immerhin kann der Verlag inzwischen auf mehr als zwei Jahrzehnte erfolgreiches Publizieren zurückblicken. Damit das auch so bleibt, wurde vor einem Jahr eine Vertriebsgemeinschaft mit vier weiteren Verlagen gegründet und auf den Namen „Buchkoop Konterbande“ getauft. Sie soll auch in Zukunft den Zugang zum umkämpften Markt erleichtern.</p>
<p>„Bei 80/90 000 Neuerscheinungen im Jahr, da können Sie leicht untergehen“, meint Albert Völkmann und macht gleichzeitig keinerlei Hehl aus der Tatsache, dass er den  „Untergang“ keineswegs in Erwägung zu ziehen gedenkt. Schließlich können er und sein Team ganz zufrieden sein mit den Autoren, die sie den Lesern hierzulande bisher zugänglich gemacht haben. Zu einem internationalen Bestseller hat es Corinne Hofmann mit ihren Büchern über Afrika gebracht, Ngugi wa Thiong`o und Mohammed Hanif wurden für den Man Booker International Prize nominiert, und Günter Herburger bekam 2011 den Johann Friedrich von Cotta-Literaturpreis. Zahlreiche weitere Auszeichnungen kommen hinzu, ebenso wie positive Besprechungen in internationalen Feuilletons.</p>
<p>Das Programm des Münchner A1 Verlags will Begeisterung wecken für fremde Vorstellungswelten. Das gelingt auch deshalb, weil jedes Buch den Leser auf ganz eigene Weise „anspricht“, bevor er überhaupt die erste Zeile gelesen hat. Die Titelbilder locken mit ungewöhnlichen Motiven, manchmal sind sie gar auf der Innenseite des Umschlags versteckt. Kurzum: die Werke des A1 Verlags wollen in die  Hand genommen und gelesen werden. Für den Einstieg empfehlen wir „Alice Ghattis Himmelfahrt“ von Mohammed Hanif und „Herr der  Krähen“ von Ngugi wa Thiong’o.<em><br />
Ursula Sautmann</em></p>
<h3>Lyrische Kostprobe</h3>
<p>dass die Tiere nun fehlen lässt uns nicht ruhig im Wald<br />
wir warten auf das brechende Gehölz die angefressenen Zweige<br />
drehen uns immer wieder um setzen das Atmen kurz aus<br />
bevor wir das Gespräch leise fortführen<br />
uns an den markierten Bäumen orientieren<br />
wir finden uns schnell zurecht<br />
auch wenn sich die Sicht beständig wandelt<br />
wir angehalten wurden<br />
vor Nachteinbruch auf die Straße zurückzukehren<br />
die Körper geben zu wenig Wärme ab<br />
um hier gefunden zu werden<br />
es wurde beschlossen jede Lichtung jeden Weg auszuschildern<br />
so wächst vor unseren Augen ein neuer Bestand<br />
der sich konzentrisch um uns schließt<em><br />
Sascha Kokot, Finalist des Lyrikpreises München</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Lyrische Kostprobe</h3>
<p><strong>Schichten von Schnee</strong></p>
<p>Wie Kiesel der Himmel: jederzeit umkehrbar diese / Facetten, mausgrau beispielsweise der Baum, der / steif durchs Fenster starrt, irgendwie neutral, und / mittags hasten Leute auf altem Schnee, dunkler / als Weiß, heller als Schwarz, im driftenden Dampf / verschwimmen die Konturen ihrer Gesichter, so / rauchgrau, oder wie würdest du es nennen.<em><br />
Sabina Lorenz, Finalistin des Lyrikpreises München</em></p>
<h3>Beerdigungsessen</h3>
<p>Als der eine Stunde zuvor auf den Tisch geratene, von den Angehörigen in der Zwischenzeit beinahe restlos aufgegessene Leichenschmaus abgedeckt worden war, sahen sich die in der Runde Hinterbliebenen an. Um ihn, Anton Tendinger, schien es derzeit am wenigsten von allen zum Besten zu stehen. Anton Tendinger verspürte das, was Leib und Seele anbetraf, ununterscheidbare Unbehagen, er griff mit seiner sich indes versteifenden rechten Hand zur Zigarrenkiste. Er sollte also der Nächste sein. Als ihm der Deckel der Havannakiste nachsichtig geöffnet worden war, war es ein vegetativ abwehrender Stromkreis, der um seine irdische Hülle sich zu schließen bestrebt war. Tendinger wollte kein verderbliches Zeichen den Angehörigen gegenüber von sich geben und biss, da er deren Blicke noch immer auf sich gerichtet fühlte, energisch in die Havannaspitze. Indes zitterte seine rechte Hand, welche die Zigarre zum Mund geführt hatte, in einem Ausmaß, das er an sich bislang nicht kennengelernt hatte. In dem Augenblick war er das nur noch mit spärlichen Waffen ausgestattete Tier, das um sein Dasein vor den Angehörigen sich ängstigen musste. Darauf reichte ihm ein Hinterbliebener ein bereits angebranntes Zündholz, und Anton Tendinger beugte sich nach vorne über den Tisch. Wenn er sich dem Anblick der Runde im gegenwärtigen Momentum erst recht darbot, so schwor er sich nun im Geheimen, gegen sie durchzuhalten: Ein angeflachstes, knochenloses Hühnersuppenfleisch bin ich, dachte er, schloss die Augen und versuchte, in Anspannung an nichts zu denken. Zu Anton Tendingers Überraschung zeigte sich ihm hinter seiner Stirn: NICHTS.</p>
<p>Das Wort war, einer Werbetafel sogar nicht unähnlich, aufgetaucht und schien in recht verschiedenen Farben zum Vergnügen zu laden. Anton Tendinger hob die Augenlider und sah zu Herrn Hochwürden hinüber, der, am anderen Ende des Tisches sitzend, sich mit weiblichen Angehörigen unterhielt. Tendinger sog den Rauch der Havanna in die Tiefe seines Körpers. Er war noch da, er behauptete sich. Der abwehrende Stromkreis um ihn war geschlossen. Anton Tendinger lachte die Hinterbliebenen nun mit einer zerfransten, schäbigen Bildung der Lippen an. Seine Anspannung wich auch während des Nachtisches nicht im Geringsten. Anton Tendinger konnte insbesondere seine Beinmuskulatur nicht zum Erschlaffen bewegen. Sein Innenkopf drehte sich um die Frage kreisartig herum, ob er zu denken oder das Denken zu unterlassen versuchen sollte. Was der Selbstbehauptung am vorteilhaftesten war, wollte er im jeweiligen Fall tun. Eine Stunde danach löste sich der Kreis der Angehörigen bis zur nächsten Beerdigung auf. <em><br />
Hans-Karl Fischer</em></p>
<h3>Ganz tief unten</h3>
<p>Wir haben das an dieser Stelle ja schon oft erörtert. Es gibt nichts Schlimmeres als die Realität. Kein Autor kann sich ausdenken, was in Wirklichkeit an Brutalität oder bestialischem Verhalten von Menschen in ihrem krankhaften Wahn verbrochen wird.</p>
<p>Und so hat Mark Benecke – diesmal in Zusammenarbeit mit seiner Frau Lydia – mal wieder zur Feder oder doch eher zur Tastatur seines Rechners gegriffen und in elf Kapiteln schier unglaubliche Fälle von Verbrechen zusammengetragen, im wahrsten Sinne seziert, durchleuchtet und bewertet.</p>
<p>Mark Benecke ist nicht einfach nur Autor, sondern einer der bekanntesten und gefragtesten forensischen Biologen, die es in Deutschland gibt. Nach eigener Angabe versessen auf alles, was uns „Normalos“ eher den Ekel die Kehle hochtreibt: Käfer, Gewürm, Schimmel und Bakterien. Seine Frau Lydia ist Psychologin und arbeitet ebenso, wie Mark in der Forensik. Ein hervorragendes Team in Sachen Verbrechensaufklärung.</p>
<p>Normalerweise sollte das Aussehen von Autoren, die hier besprochen werden, keine Rolle spielen, aber diesmal sei explizit eine Ausnahme gemacht: Mark Benecke, ein großer schlanker Anfangsvierziger ist flächendeckend tätowiert (nebenbei bemerkt auch Vorsitzender des Vereins ProTattoo), trägt diverse Piercings, meist einen Walrossschnauzbart und schwarze Mäntel. Umgangssprachlich würde man ihn als Gruftie bezeichnen. Seine Frau steht ihm da nur wenig nach: mit rot gefärbten Haaren, Piercings und ebenfalls schwarzen Klamotten ist sie ein wunderbares Pendant zu ihrem Mann Mark.</p>
<p>Lassen Sie sich vom Schein nicht trügen. Mark Benecke ist Spezialist für forensische Entomologie, studierte Biologie, Zoologie und Psychologie, er promovierte über den genetischen Fingerabdruck und absolvierte diverse polizeitechnische Ausbildungen im Bereich der Rechtsmedizin in den USA. Benecke wird als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger herangezogen, um biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten.</p>
<p>Dazu ist er Autor mehrerer populärwissenschaftlicher Bücher, Gastherausgeber für die Forensic Science International und Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Dass er darüber hinaus noch die Punkband Die Blonden Burschen gegründet hat und NRW-Vorsitzender der Partei Die PARTEI ist, komplettiert das Bild aufs Schönste.</p>
<p>Jetzt hat er also nach „Mordspuren“, „Mordmethoden“ und „So arbeitet die moderne Kriminalbiologie“ seinen neuesten Band „Aus der Dunkelkammer des Bösen“ bei Lübbe veröffentlicht. Diesmal geht er mehr auf die psychologischen Gründe und Verwerfungen der Täter ein. Gerade in den Beiträgen von Lydia Benecke werden die Banalitäten der Bösen besonders greifbar, wenn auch Mark Benecke die Zusammenhänge besser in Worte fassen kann, als seine Frau.</p>
<p>So schreibt er als erster umfassend über den Kolumbianer Luis Alfredo Garavito Cubillos, der zwischen 1992 und 1997 etwa 300 (in Worten: dreihundert) Jungen gefoltert und danach getötet hat (nicht haben soll). Dabei beleuchtet er sowohl die Psyche des Täters als auch die einer Gesellschaft, die solche Szenarien nicht rechtzeitig erkennen will.</p>
<p>Im Eingangskapitel berichtet er von seinen Untersuchungen, die er beim FSB (ehemals KGB) in den Räumen des Moskauer Archivs unternommen hat. Forschungsgegenstand waren die Zähne und die Schädeldecke Adolf Hitlers. Zum Leidwesen der Russen konnte er beweisen, dass die archivierte Schädeldecke nicht Hitler gehört haben kann.</p>
<p>Mit Verve stürzen sich Lydia und Mark Benecke auf die spektakulären Fälle von Pädophilie und dem „Heranzüchten“ von Ehefrauen – wie aus Kindesmissbrauch Gefangenschaft wird. Der Fall Josef Fritzl sei – nach Aussage der Beneckes – kein Einzelfall. Sie arbeiten exakt heraus, welche psychischen Störungen zu solchen Untaten führen und belegen mit weiteren Fällen, wie etwa dem der Täter Wolfgang Priklopil (der Peiniger von Natascha Kampusch) oder Viktor Mokhov, dass solche Störungen häufiger vorkommen, als uns recht sein kann.</p>
<p>In den anderen Kapiteln werden u. a. Lustmord, Nekrophilie und tödliche Zwiste unter Nachbarn beleuchtet, das ganze Grausen also, das der Mensch in der Realität für seinen Mitmenschen bereit hält auf 430 Seiten. Nichts für schlechte Nerven.<em><br />
Michael Berwanger</em></p>
<p>Mark Benecke, Lydia Benecke<br />
Aus der Dunkelkammer des Bösen<br />
Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt<br />
430 Seitn, TB<br />
Bastei Lübbe, Köln 2011<br />
14,99 Euro</p>
<h3>Chamisso-Preise 2012 und Lesung im Literaturhaus</h3>
<p>Michael Stavarič erhält den mit 15.000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2012. Mit seinem bisherigen Gesamtwerk, vor allem mit seinem jüngsten Roman „Brenntage“ (Verlag C.H. Beck), habe Michael Stavarič die deutschsprachige Gegenwartsprosa auf sprachlich originelle Weise bereichert, so die Jury. Die diesjährigen Förderpreise in Höhe von jeweils 7.000 Euro gehen an Akos Doma für seinen Roman „Die allgemeine Tauglichkeit“ (Rotbuch Verlag) und Ilir Ferra für sein deutschsprachiges Debüt „Rauchschatten“ (Edition Atelier). Mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ehrt die Robert Bosch Stiftung seit 1985 herausragende literarische Leistungen in deutscher Sprache, verfasst von Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die deutsche ist. Dieser Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland. Die Auszeichnungen werden am Donnerstag, 1. März in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz verliehen. Einen Tag später, am Freitag, 2. März, treten die drei Preisträger gemeinsam im Literaturhaus (Salvatorplatz 1) auf und lesen aus ihren Werken. Moderaation: Lerke von Saalfeld.<em><br />
red</em></p>
<h3>Wortspiele</h3>
<p>Zum zwölften Mal heißt es in diesem Jahr wieder „Wortspiele“ im Muffatwerk München (Zellstr. 4). Dabei handelt es sich um ein internationales Literaturfestival vom 29. Februar bis zum 2. März. Junge Autorinnen und Autoren  stellen neue Werke vor. Im Mittelpunkt von „Wortspiele“ stehen die Dauerbrenner Liebe, Freundschaft, Verrat und Tod, Glück , das neu erfunden und wieder verworfen wird, die Faszination des Bösen, die Welt der Schausteller und Verführer, die Überwindung der Schwerkraft sowie lustige und herbe Kritik an Konventionen und Gesellschaft. Das Festival wird von Johan de Blank in Zusammenarbeit mit dem Muffatwerk und dem Kulturreferat der Stadt München organisiert. Beim Eröffnungsabend (siehe Termine vom 29. Februar) lesen unter anderen Thomas von Steinaecker  und Albrecht Selge. Am Donnerstag, 1. März stellen sich ab 20.10 Uhr (bis 23 Uhr) folgende Jung-autorinnen und -autoren vor: Hanna Lemke, Christopher Kloeble, Philipp Schönthaler. Matthias Senkel, Katja Huber und Jasmin Ramadant. Am Freitag 2. März lesen ab 20.10 Uhr Lisa-Maria Seydlitz, Elias Wagner, Jörg Albrecht, Sonja Heiss, Nina Bußmann und Constantin Göttfert. Weitere Infos unter <a href="http://www.festival-wortspiele.de" target="_blank">www.festival-wortspiele.de </a><em><br />
ink</em></p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2012/literaturseiten_feb12.pdf" target="_blank">Download LiteraturSeiten München Februar 2012 (4,5 mb)</a></p>
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		<title>&#8220;Die Schreibsprinter&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>selmaier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 5.02.2012; 17:00 bis 19:00. ] Ultrakurze Texte nach der Stoppuhr. Wir schreiben ca. 4-5 Texte nach originellen Schreibanregungen. Anschließend wird vorgelesen.

Bitte nur mit Anmeldung bei Doris B. Selmaier, Potsdamer Str. 5, 80802 München-Schwabing; doris.b.selma@t-online.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">5.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">17:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">19:00</td></tr></table><p>Ultrakurze Texte nach der Stoppuhr. Wir schreiben ca. 4-5 Texte nach originellen Schreibanregungen. Anschließend wird vorgelesen.</p>
<p>Bitte nur mit Anmeldung bei Doris B. Selmaier, Potsdamer Str. 5, 80802 München-Schwabing; doris.b.selma@t-online.de</p>
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		<item>
		<title>»Im Winter dein Herz« – Buchpremiere mit Benjamin Lebert</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 28.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Kaline Thyroff (on3-Radio)

Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski sind in dem kleinen Ort Waldesruh gestrandet. Sie bleiben wach und machen sich in einem schwarzen Suzuki Samurai auf den Weg durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">28.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Kaline Thyroff (<em>on3-Radio</em>)</p>
<p>Wenn der erste Schnee fällt, ziehen sich die Menschen zurück in ihre Häuser und halten Winterschlaf wie die Tiere. Robert, Annina und Kudowski sind in dem kleinen Ort Waldesruh gestrandet. Sie bleiben wach und machen sich in einem schwarzen Suzuki Samurai auf den Weg durch ein weißes, vom Winter erfasstes Land. Die drei Reisenden kennen sich nicht gut. Der Zufall hat die drei zusammengeführt – jeder hat seine Geschichte und seine Geheimnisse. Ihre Fahrt durch den Schnee in Richtung Süden wird zu einer Reise dorthin, wo nicht nur der Winter zu Ende geht. Sie führt bis nach München und endet hier am Odeonsplatz – ganz in der Nähe des Literaturhauses.</p>
<p>Veranstalter: Hoffmann und Campe Verlag, Stiftung Literaturhaus</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/149.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/149.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>»Katzentisch« – Lesung mit Michael Ondaatje</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20458</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 27.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Julika Griem
Lesung der deutschen Textpassagen: Johannes Steck

Michael, Ramadhin und Cassius verlassen zu Beginn der 50er Jahre Sri Lanka, das damals noch Ceylon heißt, auf einem Dampfer in Richtung England; alle drei tragen die Erinnerungen an die koloniale Welt ihrer Kindheit im Gepäck. Zu der bunt gemischten Gesellschaft an Bord gehören Außenseiter, wie sie am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">27.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Julika Griem<br />
Lesung der deutschen Textpassagen: Johannes Steck</p>
<p>Michael, Ramadhin und Cassius verlassen zu Beginn der 50er Jahre Sri Lanka, das damals noch Ceylon heißt, auf einem Dampfer in Richtung England; alle drei tragen die Erinnerungen an die koloniale Welt ihrer Kindheit im Gepäck. Zu der bunt gemischten Gesellschaft an Bord gehören Außenseiter, wie sie am Katzentisch sitzen, und viele andere Reisegefährten, nicht zuletzt die aus der noblen Luxusklasse. Viele Jahre später stellen sie fest, dass sie sich durch die Erlebnisse auf dieser Reise, durch die Begegnungen mit den Fremden, für immer verändert haben.<br />
Michael Ondaatjes neuer Roman (Deutsch von Melanie Walz) ist ein Gleichnis für das wahre, wilde, abenteuerliche Leben.</p>
<p>Veranstalter: Carl Hanser Verlag, Stiftung Literaturhaus</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/150.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/150.html</a>.</p>
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		<item>
		<title>»Die niederländische Jungfrau« – Lesung mit Marente de Moor</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20456</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 23.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Knut Cordsen (Bayern 2)
Lesung der deutschen Textpassagen: Lisa Wagner

Maastricht im Sommer 1936. Janna, eine junge Fechterin, soll bei einem alten Freund ihres Vaters in Aachen in die Lehre gehen. Dort lebt auf einem einsamen Landgut Egon von Bötticher. Er ist aus dem Ersten Weltkrieg verwundet und verbittert zurückgekehrt, unterrichtet zwei Zwillingsbrüder und organisiert blutige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">23.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Knut Cordsen (<em>Bayern 2</em>)<br />
Lesung der deutschen Textpassagen: Lisa Wagner</p>
<p>Maastricht im Sommer 1936. Janna, eine junge Fechterin, soll bei einem alten Freund ihres Vaters in Aachen in die Lehre gehen. Dort lebt auf einem einsamen Landgut Egon von Bötticher. Er ist aus dem Ersten Weltkrieg verwundet und verbittert zurückgekehrt, unterrichtet zwei Zwillingsbrüder und organisiert blutige Duelle für Studenten. In diese Welt gerät Janna, deren Abneigung gegen den narbenübersäten Egon schon bald in Verliebtheit umschlägt. Bildreich und präzise zeichnet Marente de Moor in ihrem neuen Roman (Suhrkamp, Deutsch von Helga van Beuningen) eine Zeit des Übergangs: Ein Mädchen reift zur Frau, ein Krieg deutet sich an, Unschuld verkehrt sich zu Schuld.</p>
<p>Veranstalter: Stiftung Literaturhaus mit freundlicher Unterstützung des Generalkonsulates des Königreichs der Niederlande, München</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/151.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/151.html</a>.</p>
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		<item>
		<title>»Missbrauch und Kirche« – Lesung und Podiumsdiskussion mit Rainer Stadler, Bastian Obermayer und Michael Göring</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20452</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 22.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Wolfgang Küpper (BR)

Im Frühjahr 2010 wurde bekannt, dass Internatsschüler im Kloster Ettal über Jahrzehnte misshandelt und sexuell missbraucht wurden. Eine Welle der Erschütterung ging durch Deutschland, Aufklärung wurde gefordert. Die Redakteure Bastian Obermayer und Rainer Stadler (Magazin der Süddeutschen Zeitung) befragen in »Bruder, was hast Du getan?« (Kiepenheuer &#38; Witsch) die Opfer, deren Eltern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">22.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Wolfgang Küpper (<em>BR</em>)</p>
<p>Im Frühjahr 2010 wurde bekannt, dass Internatsschüler im Kloster Ettal über Jahrzehnte misshandelt und sexuell missbraucht wurden. Eine Welle der Erschütterung ging durch Deutschland, Aufklärung wurde gefordert. Die Redakteure Bastian Obermayer und Rainer Stadler (<em>Magazin</em> der <em>Süddeutschen Zeitung</em>) befragen in »Bruder, was hast Du getan?« (Kiepenheuer &amp; Witsch) die Opfer, deren Eltern, Lehrer und Erzieher, Psychologen und Theologen. Der Stiftungsmanager Michael Göring hat mit »Der Seiltänzer« (Hoffmann &amp; Campe) einen Roman zum Thema vorgelegt. Er beschreibt das Schicksal eines Priesters, der Konsequenzen aus den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche fordert – bis er selbst unter Verdacht gerät. Mit Wolfgang Küpper, Leiter der Redaktion »Religion und Kirche« im Bayerischen Rundfunk, diskutieren die Autoren über Missbrauch in der Kirche, über Opfer und Täter, und lesen aus ihren Büchern.</p>
<p>Veranstalter: Stiftung Literaturhaus mit freundlicher Unterstützung durch das <em>Magazin</em> der <em>Süddeutschen Zeitung</em>.</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/153.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/153.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>»Deutschstunde« – Ein Abend mit Andrea Röpke, Hans-Jochen Vogel und einer Aussteigerin aus der Neonazi-Szene</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20449</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 16.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Amelie Fried

Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Die Frauen organisieren Demonstrationen, stehen an den Infotischen, unterstützen den Wahlkampf und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Ihre rechtsradikalen Thesen, mit denen sie die NPD kommunalpolitisch verankern, tarnen sie als soziale Themen wie Ökologie, Hartz IV oder Kindergeld. Die Politologin und Journalistin Andrea Röpke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">16.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Amelie Fried</p>
<p>Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Die Frauen organisieren Demonstrationen, stehen an den Infotischen, unterstützen den Wahlkampf und kümmern sich um die Erziehung des rechten Nachwuchses. Ihre rechtsradikalen Thesen, mit denen sie die NPD kommunalpolitisch verankern, tarnen sie als soziale Themen wie Ökologie, Hartz IV oder Kindergeld. Die Politologin und Journalistin Andrea Röpke hat viele Insiderinformationen gesammelt und gewährt mit ihrem Buch »Mädelsache!« und dem Film »Braune Kameradin« den Blick hinter die Kulissen einer rechtsextremen Parallelwelt. Lesung und Diskussion beschäftigen sich mit der Lebenswelt der braunen Frauen und zeigen Strategien gegen Rechts auf.</p>
<p>Die Erlöse kommen der <strong>Antifaschistischen Informations-, Dokumentations- und Archivstelle a.i.d.a. </strong>zugute.<br />
Veranstalter: Lichterkette e.V., Stiftung Literaturhaus</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/146.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/146.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>»Irgendwann werden wir uns alles erzählen« – Lesung mit Daniela Krien</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20446</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturseiten-muenchen.de/?p=20446</guid>
		<description><![CDATA[[ 14.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Marion Bösker

Ein herrlicher Sommer 1990 in Thüringen. Es ist Heuwendezeit. Maria ist 17, sie lebt mit ihrem Freund auf dem Bauernhof seiner Eltern. Sie schwänzt die Schule, manchmal hilft sie auf dem Hof, vor allem liest sie »Die Brüder Karamasow«. Und sie verliebt sich: In den Henner vom Nachbarhof – geheimnisvoll, rau und viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">14.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Marion Bösker</p>
<p>Ein herrlicher Sommer 1990 in Thüringen. Es ist Heuwendezeit. Maria ist 17, sie lebt mit ihrem Freund auf dem Bauernhof seiner Eltern. Sie schwänzt die Schule, manchmal hilft sie auf dem Hof, vor allem liest sie »Die Brüder Karamasow«. Und sie verliebt sich: In den Henner vom Nachbarhof – geheimnisvoll, rau und viel älter als sie selbst. Daniela Krien erzählt von einer hermetisch wirkenden Gesellschaft kurz nach der Wende, vom Erwachsenwerden eines jungen Mädchens und von einer erschütternden Liebe. Ihr Roman ist ein so kraftvolles wie poetisches Kammerspiel und ein beeindruckendes Debüt.</p>
<p>Veranstalter: Graf Verlag, Stiftung Literaturhaus</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/154.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/154.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>»Hommage à Václav Havel« – Ein Abend mit Michael Frank und Karel Hvížďala</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20442</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[[ 7.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Zuzana Jürgens (Tschechisches Zentrum)

Am 18. Dezember 2011 starb der Dramatiker, Dissident und ehemalige tschechische Präsident Václav Havel. Er war einer der großen Intellektuellen des 20sten Jahrhunderts, sein Vermächtnis »Leben in der Wahrheit« wurde weltweit gewürdigt. Der Journalist Michael Frank, ehemaliger Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Prag und Wien, und der Publizist Karel Hvížďala, Autor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">7.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Zuzana Jürgens (Tschechisches Zentrum)</p>
<p>Am 18. Dezember 2011 starb der Dramatiker, Dissident und ehemalige tschechische Präsident Václav Havel. Er war einer der großen Intellektuellen des 20sten Jahrhunderts, sein Vermächtnis »Leben in der Wahrheit« wurde weltweit gewürdigt. Der Journalist Michael Frank, ehemaliger Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Prag und Wien, und der Publizist Karel Hvížďala, Autor der beiden Buchgespräche mit Václav Havel »Fernverhör« (1987) und »Fassen Sie sich bitte kurz« (2007), erinnern sich und sprechen über Václav Havels Rolle in der tschechischen Geschichte. Anschließend wird die Dokumentation »Václav Havel – Liebe zur Wahrheit« (ARTE 2009, 45 min.) von Jarmila Buzková gezeigt.</p>
<p>Veranstalter: Tschechisches Zentrum München, Collegium Carolinum, Generalkonsulat der tschechischen Republik, München, Stiftung Literaturhaus.</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/156.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/156.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>»Machen wir Frieden oder haben wir Krieg?« – Ein Abend mit Tom Koenigs</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20436</link>
		<comments>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20436#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Literaturhaus München</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturseiten-muenchen.de/?p=20436</guid>
		<description><![CDATA[[ 1.02.2012; 20:00 bis 22:00. ] Moderation: Christian Klos (Bayerischer Rundfunk)

Tom Koenigs, Bundestagsabgeordneter der Grünen/Bündnis 90, war als Sonderbeauftragter der UNO im Kosovo und in Guatemala, ehe er von 2006 bis 2007 als Missionsleiter der Vereinten Nationen nach Afghanistan ging. Über diese Zeit hat er ein Buch geschrieben (Wagenbach), das von den Mühen des diplomatischen Alltags handelt, von verzwickten Fällen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">1.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Moderation: Christian Klos (Bayerischer Rundfunk)</p>
<p>Tom Koenigs, Bundestagsabgeordneter der Grünen/Bündnis 90, war als Sonderbeauftragter der UNO im Kosovo und in Guatemala, ehe er von 2006 bis 2007 als Missionsleiter der Vereinten Nationen nach Afghanistan ging. Über diese Zeit hat er ein Buch geschrieben (Wagenbach), das von den Mühen des diplomatischen Alltags handelt, von verzwickten Fällen und seinem Selbstverständnis, Menschenrechte überall zu schützen. Als ein »unheroisches Afghanistanbuch«, das »augenblicklich Klassiker« ist, hat es die FAZ gefeiert. Seine ebenso persönlichen wie politischen Einsichten verstehen wir als ein eigenes Statement neben der Sicherheitskonferenz.</p>
<p>Veranstalter: Stiftung Literaturhaus</p>
<p>Kartenreservierung unter Tel. 089-29 19 34 27 oder über <a href="http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/140.html">http://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/items/140.html</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Comic-Lesung mit dem bekanntesten deutschen Zeichner – Der „bewegte Mann“</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20428</link>
		<comments>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20428#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kulturbuehne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturseiten-muenchen.de/?p=20428</guid>
		<description><![CDATA[[ 22.01.2012; 20:00 bis 22:00. ] Eine besondere Lesung „Gottes Werk und Königs Beitrag“ 

Ähem, wer ist Ralf König –

Geboren  1960 im westfälischen Soest, malte ich als Kind zu viele Donalds ab und  wurde  infolgedessen nach einer zu kurzen, meinen Eltern zufolge  vielversprechenden Laufbahn als Schreinergeselle plötzlich und  unerwartet 1982 in die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf eingewiesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">22.01.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">20:00</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Eine besondere Lesung <strong>„Gottes Werk und Königs Beitrag“ </strong></p>
<p>Ähem, wer ist Ralf König –</p>
<p>Geboren  1960 im westfälischen Soest, malte ich als Kind zu viele Donalds ab und  wurde  infolgedessen nach einer zu kurzen, meinen Eltern zufolge  vielversprechenden Laufbahn als Schreinergeselle plötzlich und  unerwartet 1982 in die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf eingewiesen,  wo man mich fünf Jahre mit Ölfarben, Plastilin und  Malen-nach-Zahlen-Büchern ruhig stellte. Von den Kunstprofessoren  unbemerkt, zeichnete ich jedoch heimlich weiterhin Bildergeschichten.</p>
<p>Obwohl  mir eine ernst zu nehmende, gleichgeschlechtliche Veranlagung  einhergehend mit zu viel Fantasie bescheinigt wurde, setzte man mich  nach zehn Semestern auf freien Fuß, mit der Folge, dass ich seither die  Bevölkerung im In- und Ausland mit meinen Knollennasen penetriere, was  mir 1993 in einem Indizierungsantrag des Bayerischen Jugendamtes den  Vorwurf einbrachte, in meinen pornografischen Ergüssen Homosexualität  als etwas selbstverständliches darzustellen und Heterosexuelle zu  diskriminieren. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften in  Bonn entschied hingegen, es handele sich dabei um &#8216;Kunst&#8217;, da die Nasen  in den Zeichnungen in aller Regel größer seien als die Penisse.</p>
<p>Im  Jahr 2010 feierte ich meinen 50. Geburtstag, mit anderen Worten: Ich  habe die erste Mondlandung noch miterlebt. Was immer das jetzt heißt.</p>
<p><a href="http://www.literaturseiten-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/01/VVG_10728low.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-20429" src="http://www.literaturseiten-muenchen.de/wp-content/uploads/2012/01/VVG_10728low-300x200.jpg" alt="Gottes Werk und Königs Beitrag" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Veranstaltungsort: Seidlvilla, Nikolaiplatz, München</p>
<p>Karten über info@bfg-muenchen.de</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>1601. Autorenlesung im MLB</title>
		<link>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20415</link>
		<comments>http://www.literaturseiten-muenchen.de/archives/20415#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 13:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.literaturseiten-muenchen.de/?p=20415</guid>
		<description><![CDATA[[ 24.02.2012; 19:30 bis 22:00. ] Autoren lesen und stellen sich der Diskussion mit einem fachkundigen Publikum.
Münchner Literaturbüro, Milchstraße 4]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table class="ec3_schedule"><tr><td colspan="3">24.02.2012</td></tr><tr><td class="ec3_start">19:30</td><td class="ec3_to">bis</td><td class="ec3_end">22:00</td></tr></table><p>Autoren lesen und stellen sich der Diskussion mit einem fachkundigen Publikum.<br />
Münchner Literaturbüro, Milchstraße 4</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
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