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Datum/Zeit
Datum - 14.01.2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Haidhauser Literaturbox1 im KiM Kino

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43. Haidhauser Literaturbox1 im KiM Kino, Einsteinstr. 42, München-Haidhausen, Nähe Max Weberplatz
Doppel-Lesung mit Heike Duken und Dominik Steiner.

Heike Duken liest aus ihrem reichen Fundus an Kurzgeschichten.
Dominik Steiner präsentiert Szenen aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Roman „Hier ist auch bald woanders“.

Heike Duken-Foto:Hartmut Knipp

Heike Duken erzählt in „Disco Gulag“ die Geschichte von Gruber, der eine abgedrehte Weihnachtsgeschichte in einem Supermarkt erlebt. In der Geschichte „An Wildschweinen sterben mehr Menschen als an Haien“ heißt ein kleines Mädchen den neuen Freund der Mutter willkommen und erlebt einen folgenschweren Ausflug. In der Erzählung „Einwanderung“ erhält ein neurotischer Sonderling ungebetenen Besuch aus einem Flüchtlingsheim. „Pablomas“ ist eine melancholische Liebesgeschichte über das Schweigen und das Erzählen.

Dominik Steiner, Foto privat

In Steiners Roman “Hier ist auch bald woanders“ geht es um eine Gruppe junger Menschen, die sich zusammen auf Drogentherapie befinden. Obwohl die meisten der Figuren ein Suchtproblem haben, ist es keine klassische Drogengeschichte. Steiner geht es mehr um die Charaktere und ihren inneren Antrieb als um die Substanzen, zu denen sie irgendwann einmal gegriffen haben.

Dominik Steiners Geschichten sind rasante Ausschnitte aus einer empfindlichen Lebenssituation. Es geht darin um Identitätssuche, um die Suche nach dem richtigen Platz in der Gesellschaft und auch um die Frage, ob es so etwas wie einen richtigen Platz überhaupt gibt, bzw. wie oft sich dieser ändert. Und immer geht es auch um Liebe oder vielmehr um Zuneigung. Vielleicht auch um das „sich suchen und finden“ und wieder aneinander vorbeiirren. Es sind Geschichten, die oft in der Jugendzeit spielen, sich aber nicht explizit an Jugendliche richten.

Weitere Informatioenen zu Heike Duken:
Sie wurde in München geboren, studierte Psychologie und arbeitet als Psychotherapeutin in ihrer eigenen Praxis in Nürnberg. Ihr erster Text, im Alter von 7 Jahren geschrieben, war eine Piratengeschichte. Seit nun die Söhne aus dem Haus sind, hat sie das Schreiben intensiviert und in vielen Schreibwerkstätten professionalisiert. Sie war bei Georg Klein, Thomas Hettche und Josef Haslinger.

Nach ersten Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften hat sie den 21. Haidhauser Werkstattpreis gewonnen.

2013 kam ihr Roman „Triebspiel“ im Verlag Schwarzkopf heraus, ein erotischer und zugleich ein ernsthafter Beziehungsroman. 2015 erschien ihr Sachbuch „Burnout für alle“ im Mira Taschenbuch Verlag, eine bitterböse und rabenschwarze Anleitung zum Burnout.
Und 2015 gelang ihr dann der Wechsel zur ernsthaften Literatur. Die Grazer Zeitschrift „Lichtungen“ druckte ihren Text „Feindesland“ ab.
2016 folgte der Erfolg, für ein Jahr ein Stipendium des Deutschen Literaturfonds zu bekommen. Der Roman mit dem Arbeitstitel „Rabenkinder“ ist mittlerweile fertig. Die „Wildschweingeschichte“ ist ein Teil davon. Das Manuskript hat Interesse geweckt und liegt bei einigen Verlagen zur Prüfung.
Heike Duken reist gerne um die Welt: Australien, Asien, Südamerika und die großen Metropolen. Immer mit dem Laptop im Gepäck, um zu schreiben. Ansonsten ist sie Fußball-, Opern- und HipHop-Fan, tanzt Tango und liebt natürlich gute Literatur.

Weitere Informationen zu Dominik Steiner:
Er hat verschiedene Online Auftritte, so z.B. beim Unsichtbar-Verlag, bei dem er eine Kurzgeschichte und einen Roman veröffentlicht hat. Dazu gibt es folgende Stories im Blog: http://www.unsichtbar-verlag.de/index.php?id=unsichtbarerblog&tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bcategory%5D=5&cHash=b36140f1ec2ba98d35a97d3fc2939660
Dominik Steiner ist 1981 in Trostberg geboren und wohnt in Nürnberg.
Bisherige Veröffentlichungen: Leben und Leben hassen (Roman, Ubooks, 2010); Angstgegner (Roman, Unsichtbar Verlag, 2013); Norm (Erzählung, Unsichtbar Verlag, 2013).
Dazu kommen journalistische und literarische Veröffentlichungen in Printmagazinen wie „Rosegarden“, „Wortlaut“ oder „Applaus“ bzw. auf Online-Seiten wie jetzt.de, Neon oder Yahoo. Filmrezensionen für diverse Tageszeitungen, z.B. „Saarbrücker Zeitung“, „Frankenpost“, „Esslinger Zeitung“, dazu Film-, Musik- und Literatur-Rezensionen für diverse Blogs.

Außerdem war er Finalist beim Literaturpreis der Nürnberger Kulturläden und beim Haidhauser Werkstattpreis in München.

Momentan ist er Texter bei einem Mediendienstleister.
Seine Hobbys: Laufen, Fußballspielen, Nerdgespräche. 

Die Haidhauser Literaturbox1 ist eine Bühne für Autoren, Kleinverlage und Literaturzeitschriften, die Prosa, Lyrik, Experimentelles, Theatralisches vortragen wollen. Jeden zweiten Samstag im Monat treten zwei Autorinnen und Autoren pro Abend auf und überzeugen durch ihren Vortrag.
 Alle Bewerbungen mit Textproben – max. 20 Normseiten – an Petra Lang, hlb1@maliku.de.

Eintritt: 6,00 €

Das aktuelle Programm plus Archiv finden Sie in den www.literaturseiten-muenchen.de, Suche – Stichwort: „Literaturbox“
Programmänderungen vorbehalten.
Haidhauser LiteraturBox1 im KiM Kino im Gebäude „Einstein Kultur“, Einsteinstr. 42, UG
81675 München, U4/U5 Max-Weber-Platz, Tram 15, 18, 19, 25, N17, N19
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München 

Petra Ina Lang + Hellmuth Lang, Haidhauser LiteraturBox1