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Datum - 22.07.2015
18:30

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Mit »Das Leben meiner Mutter« (1940 zuerst auf Englisch, 1946 dann auf Deutsch erschienen) setzte Oskar Maria Graf dem Ort seiner Herkunft, Berg in der Nähe des Starnberger Sees, ein literarisches Denkmal. Der bayerische Dichter und Querkopf beschreibt, wie es am See und auf dem Land in der Zeit von 1857 bis 1934 zuging und wie sich das Leben –nach außen hin – veränderte, als die Städter kamen, die Touristen, die Fremden. »Alles Sichtbare schien selig zu lächeln«, schreibt er, und was unsichtbar blieb, dem gab er durch seine Beschreibungen ein – bisweilen grantiges! – Gesicht. Der Schauspieler Jürgen Tonkel stammt ebenfalls aus Berg und hat für uns seine Lieblingspassagen aus »Das Leben meiner Mutter« ausgewählt. Wie »selig« ist sein eigener Blick zurück? Und was ist noch heute fest verankert im Dorf und in seinen Menschen? Jürgen Tonkel feiert Oskar Maria Graf in Lesung und Kommentar, musikalisch unterstützt wird er von Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef Braun, Andreas Koll und Sebi Tramontana (»Um a Fünferl a Durcheinand«).

Musik: »Um a Fünferl a Durcheinand«

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus in Kooperation mit der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft

Ort: Terasse OskarMaria
Eintritt: Euro 12. / 8.- (Speisen und Getränke extra)

Eine Veranstaltung der Reihe SommerLese