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Datum/Zeit
Datum - 24.11.2016
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Münchner Künstlerhaus

Kategorien


Wolfgang Amadeus Mozart war nicht nur ein musikalisches Genie, er war auch Zeit seines Lebens ein äußerst produktiver Briefeschreiber. Unter anderem unterhielt er einen regen Briefwechsel mit seiner Cousine (dem Bäsle), Maria Anna Thekla Mozart. Daraus sind neun Briefe erhalten geblieben, die berühmten Bäsle-Briefe, in denen Mozart ausgelassenen, derben Schabernack treibt. Er schreibt gern mal spiegelverkehrt, reimt drauflos und verwendet hemmungslos Fäkal- wörter. Erotische Anspielungen und derbe Späße wechseln sich ab und zeigen eine große Ver- trautheit der Briefpartner.

Gleichzeitig lassen sie aber nicht erahnen, in welcher schwierigen und turbulenten Phase seines Lebens Mozart sich damals befand. Christoph Well (Gründungsmitglied der Biermösl Blosn) liest mit viel Charme und Witz und trifft den launigen Tonfall der Briefe gut. Zwischen den einzelnen Briefen erklingen Flötenquartette Mozarts, die aus der gleichen Zeit wie die Briefe stammen. „Ich küss sie tausend mal, und bin knall und fall“: Ihr W.A. Mozart.

Tickets 24 Euro / ermäßigt 6 Euro