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Datum/Zeit
Datum - 24.02.2015
20:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

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»Grace Paley gehört zu einer seltenen Gattung von Schriftstellern mit einer Stimme, wie niemand sonst sie hat: komisch, traurig, bescheiden, energisch, genau«, schwärmte Susan Sontag. Im Schöffling Verlag erscheint derzeit das umfangreiche Werk von Grace Paley in neuen Übersetzungen (Sigrid Ruschmeyer & Mirko Bonné). Die Neuübersetzung erschließt erstmals Paleys lakonische Genauigkeit, ihren eigenwilligen Witz und ihren ironisch unbekümmerten Blick auf die absurden Wendungen des Alltags: »Einmal hat mir mein Mann zu Weihnachten einen Besen geschenkt. Das war nicht recht. Niemand kann mir erzählen, er hätte es nett gemeint.«

Grace Paley, 1922 als Tochter russisch-jüdischer Einwanderer in New York geboren, war neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit in der Friedens-, Frauen- und Bürgerrechtsbewegung aktiv. Sie starb 2007 in Vermont.

Es liest: Wiebke Puls (Münchner Kammerspiele)
Moderation: Manuela Reichart
Büchertisch: Words’ Worth
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-

»Grace Paley ist unbestechlich. Scheinbar mühelos durchstößt sie die Konvention, ignoriert das Urteil der Welt.« (Christa Wolf)

»Wie ein gutes Gedicht lässt sich eine Geschichte von Grace Paley nicht umschreiben.« (Joyce Carol Oates)

»Wörter gebraucht sie nicht einfach; sie lässt sie steigen wie einen Drachen, zucken wie einen Angelhaken.« (Uwe Johnson)