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Datum/Zeit
Datum - 07.05.2015
20:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

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Nach seinem brutalen Eroberungszug im Jahr 2014 herrscht der »Islamische Staat« heute über mehr als fünf Millionen Menschen und eine Fläche von der Größe Großbritanniens. Wie funktioniert der »Islamische Staat«? Wo leben seine Anhänger? Und wie stellen sie sich die Zukunft vor?
Christoph Reuter, SPIEGEL-Korrespondent und einer der besten Kenner der islamischen Welt, zeichnet den präzise geplanten Aufstieg der Dschihadisten nach und stößt zu den Wurzeln des Terrors vor – im zerfallenden Irak, im syrischen Bürgerkrieg und in den vielfältigen Konflikten der Region, die die Strategen des Terrors geschickt für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Er zeigt in seinem neuen Buch (Deutsche Verlags-Anstalt), dass der »Islamische Staat« weit mehr ist als »nur« die gefährlichste Terrorgruppe der Welt. Der »IS« ist eine Macht, die ein zuvor ungekanntes Maß an Perfektion zeigt – in ihren Allianzen, in ihrer präzise eingesetzten Propaganda, in ihrem System, Anhänger in aller Welt zu rekrutieren. Ziel der Organisation ist Machterweiterung um jeden Preis, die Terroristen sind längst unter uns und eine ernstzunehmende Bedrohung.
Im Gespräch mit Tomas Avenarius, langjähriger Nahostkorrespondent der Süddeutschen Zeitung, wird er über die Macht, die der »Islamische Staat« längst auch im Westen ausübt, über den Glauben als Mittel zum Zweck und über den vermeintlichen »Heiligen Krieg«

Christoph Reuter (Jahrgang geboren 1968) ist studierter Islamwissenschaftler. Der »Journalist des Jahres 2012« spricht fließend Arabisch und berichtet seit Jahrzehnten aus den Krisenregionen der arabischen Welt, zunächst für Die Zeit und den Stern, seit 2011 als Korrespondent für den SPIEGEL.

Veranstalter: Stiftung Bayerisches Amerikahaus, Stiftung Literaturhaus
Ort: Saal (3. OG)
Eintritt: Euro 9.- / 7.-