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Datum/Zeit
Datum - 10.02.2017
20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Kunstforum Arabellapark / Stadtbibliothek Bogenhausen

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Lena Gorelik und Asta Scheib lesen ihre eindrucksvollen Erzählungen aus der Anthologie „Die Hoffnung im Gepäck, Fatana Abir, die aus Afghanistan geflohen ist, erzählt ihre eigene Geschichte am 10. Februar 2017, 20 Uhr im Kunstforum Arabellapark der Münchner Stadtbibliothek und Münchner Volkshochschule am Rosenkavalierplatz 16. Cornelia von Schelling, die Herausgeberin der Anthologie, moderiert die Lesung.

Der Eintritt ist frei, kostenlose Eintrittskarten können unter 089/9287810 oder stb.bogenhausen.kult@muenchen.de reserviert werden. Freiwillige Spenden gehen an den Kooperationspartner Refugio München e.V.

Für die Anthologie „Die Hoffnung im Gepäck“ haben 18 namhafte Autorinnen und Autoren Geflüchtete getroffen und porträtiert. Sie wollen die Leser mitnehmen in eine andere Welt, Empathie wecken und  Erkenntnisse in Gang setzen, die weit über das Vertraute, Alltägliche hinausgehen. Roya aus Afghanistan, Ahmad Shahab Kheder aus dem Irak haben den Alptraum der Flucht durchlebt, sie trafen sich mit Asta Scheib und Lena Gorelik. Was sie motiviert hat, ist der Gedanke, dass ihre Geschichten etwas bewegen. Sie wirken Ressentiments und Vorurteilen entgegen und die Leser oder Zuhörer können sich  in die Perspektive der Flüchtlinge hineinversetzen, vielleicht deren Verzweiflung erfühlen und besser verstehen, weshalb sie geflüchtet sind.

Das Leben gelingt, das sagen uns diese Lebensgeschichten, wenn wir die Hoffnung nicht aufgeben. Geflüchtete sind mehr als Menschen von trauriger, verzweifelter Gestalt. Sie sind auch Überlebenskünstler und Realitätsakrobaten.
Ehrenamtliche Mitarbeiter des Fördervereins Refugio München e.V. initiierten das Buchprojekt zusammen mit dem Allitera Verlag München. Die Autoren und die Herausgeberin Cornelia von Schelling arbeiteten honorarfrei daran mit. Sie alle wollten mit diesem Buch Begegnungen mit Menschen ermöglichen, die im Alltag mitunter unsichtbar sind, deren Schicksale nebulös bleiben – die es aber wert sind, aufgeschrieben und verbreitet zu werden.