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Datum/Zeit
Datum - 04.04.2016
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Ein Glücksfall beschert uns die Lebenserinnerungen von Else Sohn-Rethel (1853 – 1933), herausgegeben und behutsam kommentiert von Hans Pleschinski.

Es sind lebendige, beherzte und liberal-kluge Memoiren einer Frau aus dem deutsch-jüdischen, kulturell reichen Großbürgertum, wie sie in dieser Form einmalig sind: Rauschende Feste in Dresden und Düsseldorf, prägende Ereignisse der Belle Epoque und der Gründerzeit, ein Ambiente, in dem alle wichtigen Künstler der Zeit verkehrten, aber auch Krieg und Cholera wüteten.
Die Erinnerungen der Else Rethel, die von den Malern August Grahl und Alfred Rethel abstammte und mit dem Maler Carl Sohn verheiratet war, liefern auch ein anschauliches Bild eines deutschen assimilierten Judentums vor der Vernichtung, ein unschätzbares und luftig-heiteres Zeitbild.

Moderation: Rachel Salamander

Büchertisch: Literaturhandlung
Veranstalter: Literaturhandlung, Verlag C.H.Beck, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 7.-

Karten über die Webseite des Literaturhauses

oder Tel. 089-291934-27