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Datum/Zeit
Datum - 22.03.2016
19:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Tschechisches Zentrum München

Kategorien


K. Kovačková gibt anhand der deutschböhmischen Autoren Gerold Tietz, Josef Holub und Johannes Urzidil einen Einblick in die Mechanismen stereotyper Denkmuster hinsichtlich der „Eigenen“ und der „Anderen“ – der Tschechen und Deutschen. Ihr ist es gelungen, Texte auszuwählen, die sich der historisch-politischen Vergangenheit stellen, sie jedoch durch ihre hohe literarische Qualität in eine Dimension rücken, die nicht nur anklagt, sondern ein tieferes, zeitversetztes Verstehen erlaubt.

Kateřina Kovačkovás Arbeit ging aus einer Dissertation hervor, die im Juli 2013 an der Ludwig-Maximilians-Universität im Fach Neuere deutsche Literatur abgeschlossen wurde.

Dr. Kateřina Kovačková (1981 in Pilsen geboren) studierte in Pilsen, Regensburg und Berlin Germanistik und promovierte 2013 in München zum Dr. phil. im Fach Neuere deutsche Literatur. Den Schwerpunkt ihres literaturwissenschaftlichen Interesses bildet die neuere deutsch-böhmische Literatur. Seit November 2013 verfolgt sie die Spur des „Hastrman“, des böhmischen Wassermanns, beim Freiburger Institut für ostdeutsche Volkskunde (IVDE).

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum München, Institutum Bohemicum der Ackermann-Gemeinde