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Datum/Zeit
Datum - 06.07.2016
19:30 - 22:00

Veranstaltungsort
Lost Weekend

Kategorien


KOSMOPOLITISCHE SOLIDARITÄT
Zur Entwicklung einer Kultur der Menschenrechte 

Die Menschenrechte zählen zu den zentralen Werten der Moderne. Dennoch stellen sie ein aus sozialen und historischen Kämpfen hervorgegangenes, „unvollendetes“ Projekt dar: Im Mittelpunkt stehen die historisch entwickelte Figur des Menschen als Rechtssubjekt sowie der Glaube an eine Menschenwürde, die es zu achten, zu wahren oder (wieder-)herzustellen gilt. Menschenrechte sind Rechte, die allen Menschen gleichermaßen zustehen – ohne Ansehen des Geschlechts, der Ethnizität, der Religion, der politisch-weltanschaulichen Überzeugungen, der nationalen oder sozialen Herkunft und anderer Statuslagen. In einer Kultur der Menschenrechte kommen Prozesse einer institutionalisierten Kosmopolitisierung und einer Universalisierung von Inklusion zum Tragen, die nicht in etablierten Ordnungskonzeptionen aufgehen. Vielmehr erzeugen sie eine neuartige, kosmopolitische Solidarität – und erzwingen sie gleichermaßen.

Vortrag von Prof. Dr. Angelika Poferl (HS Fulda)
Diskussion mit Prof. Dr. Michael Reder (HFPH München)
Moderation Prof. Dr. Lessenich (LMU München)

im Anschluss:
SEMESTERABSCHLUSSFEIER DER SOZIOLOGIE

in Zusammenarbeit mit dem Institut für Soziologie der LMU und dem Lehrstuhl für Soziale Entwicklungen und Strukturen

Kolloquium Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik

 

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