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Datum/Zeit
Datum - 12.05.2015
20:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

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»Weiler hat einen starken Kommissar erschaffen, einen, der ein Typ ist und die Stärke hat, einen Krimi zu Literatur werden zu lassen«,

so urteilte die Süddeutsche Zeitung über den ersten Kriminalroman von Jan Weiler. Dass der Autor von »Maria, ihm schmeckt‘s nicht!« oder »Das Pubertier« das Experiment eines Krimis (Rowohlt Verlag) wagen würde, war eine echte Überraschung, eine Überraschung, die geglückt ist. Sein Kommissar, Martin Kühn, ist ein Sympathieträger, einer, den man schon deshalb mag, weil er mit Alltagssorgen ausgelastet zu sein scheint. Doch dann geschieht ein Mord, gleich hinter Kühns hypothekenschwerem Haus in einem Münchner Vorort, und Kühn oder Marlowe geschaffen, er zeichnet außerdem das Bild eines vermeintlichen Städteidylls vom Rand aus betrachtet. »Kühn hat zu tun« ist mehr als ein Krimi. Es ist ein wunderbarer München-Roman.

Moderation: Reinhard G. Wittmann

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Ort: Saal (3. OG)
Eintritt: Euro 10.- / 8.-

»Ein sehr kluges Buch darüber, wo das Böse wohnt: unter deutschen Dächern.« (Denis Scheck)

»Weiler hat einen Pageturner geschrieben. Man legt das Buch nicht aus der Hand.« (Süddeutsche Zeitung)

»Weiler […] verwebt in seinem Buch clevere Gesellschaftsbeobachtungen, menschliche Innenansichten und historische Bedenklichkeiten in einem spannenden Whodunit-Plot. Mit einer Leichtigkeit, die wie der Titel zum Lakonischen neigt, gelingt es ihm, sich sprachlich über die bürgerliche Enge zu erheben, in der seine Protagonisten leiden.« (Die Welt)