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Datum/Zeit
Datum - 11.11.2015
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
IG – InitiativGruppe e.V.

Kategorien


Mit ihren regelmäßigen Reportagekolumnen für die brasilianische Ausgabe der Zeitung El País, diversen Reportagebänden und Artikeln betreibt die brasilianische Journalistin Eliane Brum dringend nötige Aufklärungsarbeit über die Lebensumstände der vergessenen, verstoßenen und rechtlosen indigenen, schwarzen und mittellosen Bevölkerung Brasiliens. Literarisch kraftvoll und aufrüttelnd verleiht sie diesen vielen eine Stimme und bleibt hartnäckig bei den großen Themen wie Zwangsumsiedelungen, Staudammprojekte und Machtmissbrauch.Was tun, wenn einem das eigene Heim, der Boden, auf und von dem man lebt, der Fluss, der Lebenselixier und Einnahmequelle ist, entrissen und nicht selten mit unlauteren Methoden zerstört werden? Zahllose Menschen sind vom Bau des noch immer nicht endgültig genehmigten Wasserkraftwerks Belo Monte auf fundamentale Weise betroffen und zugleich ohnmächtig, ihr Schicksal in irgendeiner Form zu beeinflussen.

Eliane Brum (geb. 1966 in Ijuí, Rio Grande do Sul) ist Schriftstellerin, Journalistin und Dokumentarfilmerin. Sie schrieb die Reportagebände »Coluna Prestes: O Avesso da Lenda« (1994), »A vida que ninguém vê« (2006) sowie »O olho da rua: Uma repórter em busca da literatura da vida real« (2008). 2001 erschien ihr erster Roman »Uma Duas«. Sie lebt in São Paulo.

Moderation: Wanda Jakob

Eine Veranstaltung von LUSOFONIA e.V. in Kooperation mit Casa do Brasil e.V., gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und TAP Portugal