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Datum/Zeit
Datum - 19.03.2015
20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Münchner Kammerspiele

Kategorien


Josef Joffe im Gespräch mit Hellmuth Karasek

 

am 19. März 2015, 20 Uhr

in den Münchner Kammerspielen, Schauspielhaus
Maximilianstraße 26-28, München
 
Eintritt: 12,-/6,- Euro
Vorverkauf: Literaturhandlung München, 089-2800 135

Der jüdische Humor lebt – nicht mehr im osteuropäischen Schtetl, aber in Amerika und England. Und er funktioniert wie eh und je. Der jüdische Witz ist aggressiv und an Selbstironie nicht zu überbieten. „Es kommt nicht häufig vor, dass sich ein Volk in solchem Ausmaß über sein eigenes Wesen lustig macht.“, heißt es bei Sigmund Freud. Seine zugespitzten Pointen und Stiche gegen jedwede Selbstgefälligkeit verletzen nicht, das Menschlich-Allzumenschliche wird mit einer Prise Lebensweisheit serviert. Josef Joffes geistreiche und leidenschaftliche Darstellung des jüdischen Humors unterhält vorzüglich.

Josef Joffe ist seit dem Jahr 2000 Herausgeber der ZEIT. Davor war er Ressortleiter Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Er lehrte Internationale Politik in München, an der Johns Hopkins University und in Harvard, in Stanford unterrichtet er seit 2004. Als Kenner der amerikanischen Politik veröffentlichte Joffe zahlreiche Sachbücher, zuletzt “The Myth of America’s Decline” (2013). Joffe ist Mitglied im Aufsichtsrat des Leo Baeck Institut New York, das ein reichhaltiges Archiv der deutsch-jüdischen Geschichte pflegt. In Deutschland ist er Vorsitzender des Kuratoriums des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam.

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