Lade Karte ...

Datum/Zeit
Datum - 12.06.2016
17:00

Veranstaltungsort
Café im Residenztheater

Kategorien


Die Neuübersetzung des „guten Soldaten Švejk“ diente Frank Castorf als Grundlage für seine aktuelle Inszenierung am Residenztheater München. Brousek berichtet über den Autor J. Hašek, die Entstehungsgeschichte des Romans und seine Übersetzung.

Antonín Brouseks 2014 im Reclam-Verlag erschienene, vielbeachtete Neuübersetzung von Jaroslav Hašeks Romanfragment „Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg“ ist die erste moderne Übertragung ins Deutsche seit der von Grete Reiner aus dem Jahre 1926. Wie Erwin Piscator in seiner „Švejk“-Inszenierung 1928 mit der Übersetzung Reiners gearbeitet hat, so hat sich Frank Castorf in seiner aktuellen Bearbeitung am Residenztheater für Brouseks Übersetzung als Textgrundlage entschieden.

Antonín Brousek berichtet in seinem Vortrag über den Autor Jaroslav Hašek, die kuriose Entstehungsgeschichte des Romans und darüber, wie es überhaupt zu dieser neuen Übersetzung kam.

Eintritt frei, mit Einlasskarten

Antonín Brousek wurde 1962 in Prag als Sohn des gleichnamigen tschechischen Lyrikers geboren. Nach dem Prager Frühling kam er 1969 mit seinen Eltern nach Deutschland. Er wuchs in Berlin auf, studierte Rechtswissenschaften in Regensburg und Berlin. Nach seinem Referendariat trat er in den Justizdienst des Landes Berlin ein. Er ist seit über 20 Jahren Amtsrichter beim Amtsgericht Schöneberg. 2014 erschien bei Reclam seine vielbeachtete Neuübersetzung der »Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg«, 2015 der Erzählband »Die Ausrottung der Praktikanten der Speditionsfirma Kobkán«.

Veranstalter:

Tschechisches Zentrum München, Residenztheater München