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Datum/Zeit
Datum - 15.03.2015
17:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

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Vor 50 Jahren haben die Bundesrepublik Deutschland und der Staat Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen. Dan Diner, Professor für Moderne Geschichte an der Hebräischen Universität in Jerusalem, leuchtet in seiner dichten Erzählung die zwiespältige deutsch-israelische Annäherung aus, die 1952 im Luxemburger Abkommen ihren Ausgang nahm. Im Mittelpunkt steht die Diskussion auf israelischer Seite, nur wenige Jahre nach dem Mord an den europäischen Juden. Es geht Dan Diner um die Entscheidung zwischen jüdischer Tradition und israelischer Staatsraison: Durfte man mit dem Land der Mörder in Verhandlungen treten und materielle Entschädigung annehmen?

Moderation: Rachel Salamander

Veranstalter: Literaturhandlung, Deutsche Verlags-Anstalt, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 9.- / 7.-