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Datum/Zeit
Datum - 24.04.2015
19:30

Veranstaltungsort
Münchner Künstlerhaus

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Nix gehabt und so viel erlebt!
Michael Skasa hat in seiner Heimat-Kleinstadt Grafing b. München einen Wettbewerb initiiert: zu schildern, wie es zuging in den Jahren gleich nach dem Krieg – und 24 haben mitgemacht, vom Bäckermeister über die Bäuerin zum Ortspolizisten, zum Ingenieur und zur Lehrerin. Daraus ist ein Buch entstanden: „Nix gehabt – und so viel erlebt“. Denn in jeder dieser Geschichten wird die wilde, so armselige wie abenteuerreiche Zeit nach 1945 spürbar: als es nix zu essen, kaum Wohnraum, aber wahnsinnig viel zu erleben gab (vor allem für die Kinder und Jugendlichen)! Als der Ort noch zwei Brauereien, große Hufschmieden und jede Menge Kramerläden hatte, als die Flüchtlinge in Baracken lebten und Kinder nach Altmetall suchten und mit Munition spielten und die Katholischen die Evangelischen verdroschen. Von Negersoldaten und Preissen erzählen die Grafinger und die „Zuagroasten“ in diesem Buch, von Schulspeisung, Schlittschuhlaufen und Milliholen. Vom bunten Leben im grauen Neuanfang.
Im Festsaal des Künstlerhauses lesen daraus: Gerhart Polt und Gisela Schneeberger, Maria Peschek und Michael Skasa, es musiziert die 2.Generation der Well-Familie, die „NouWell-Cousinen“

Großer Saal