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Datum/Zeit
Datum - 05.07.2016
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Berühmt wurde der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf (1965 bis 2013) 2010 mit seiner fulminanten Roadnovel »Tschick«. Im selben Jahr erfuhr er, dass er unheilbar an einem Hirntumor erkrankt war. Im Sommer 2013 wählte er den Freitod.
Weitgehend unbekannt blieb der Bildende Künstler Wolfgang Herrndorf. Nach seinem Studium arbeitete er als Illustrator, er fertigte zahlreiche Gouachen und Zeichnungen. Doch obwohl er Perfektionist war und zum Teil bis zur Erschöpfung an Details feilte, wollte er sich nie als Künstler verwirklichen – viele Kunstwerke vernichtete er.

Carola Wimmer, Wolfgang Herrndorfs Witwe, hat zusammen mit dem Kurator Jens Kloppmann aus den etwa 600 hinterlassenen Malereien und Zeichnungen 160 Bilder, Zeichnungen und Gouachen für die Münchner Ausstellung zusammengetragen. Wir erleben so eine andere, größtenteils ungesehene Seite des Autors von »Tschick«, »Sand« und »Arbeit und Struktur«.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 10.- / 7.- (inkl. Empfang)