[LiSe 10/21] Literaturvermittlung einmal anders!

Von Stefanie Bürgers

Wer ein Buch liest, hat es zweifellos immer mit so etwas wie Literatur zu tun. Verlässt man die Bindung von Literatur ans Medium Buch, wird es spannend.

Literatur „jenseits aller Gattungsgrenzen“ präsentiert die Monacensia bei ihrem dreitägigen Festival „atelier monaco“. Das Angebot ist vielfältig, die Liste der Münchner Lyriker*, Schriftsteller*, Theatertexter*, Musiker* und Künstler*innen ist lang. Hier ein paar Kostproben. (mehr …)

[LiSe 10/21] Kolumne: Deppen und Genies

Der schöne Buchtitel „I mog di, ob-woist a Depp bist“ ist keineswegs auf den Bairischen Landwirt und Nebenerwerbspolitiker Hubert A. gemünzt, das wäre ja Majestätsbeleidigung, möglicherweise, und hätte, zumindest wenn wir uns hundert Jahre zurückversetzen, sechs Monate Festungshaft, die gute alte „custodia honesta“, zur Folge. (mehr …)

[LiSe 10/21] Jung und schreibend (Folge 2): Unterwegs

Leander Steinkopf

Von Ursula Sautmann

Drei Tage lang schlendert der Protagonist durch Berlin – ziellos, einsam, wachsam und allzeit bereit zum gnadenlosen Urteil. Unterwegs macht er immer nur kurz Halt. Der Ich-Erzähler in „Stadt der Feen und Wünsche“ (Hanser Berlin), ein junger Mann, konfrontiert die Menschen (und die Leser*innen) mit seiner Bitterkeit, seiner Überheblichkeit und seiner Empfindsamkeit. „Die Radfahrer verpesten die Umwelt mit ihrer Vorbildlichkeit“, mosert es der Leserin entgegen. Aber da klingt auch viel Sehnsucht an im Debüt von Leander Steinkopf. Und Komik. (mehr …)

[LiSe 10/21] Lyrische Kostprobe: Ohne Distanz

Seit Jahresbeginn läuft das Litauische Kulturjahr unter dem Motto: „Ohne Distanz – Litauische Kultur in Bayern 2021“

Im Lyrik Kabinett wird am 7. Oktober der Litauische Lyriker und Bürgerrechtler Tomas Venclova im Gespräch mit dem Schriftsteller und ehemaligen Verleger des Carl Hanser Verlags, Michael Krüger, auftreten. Außerdem stellen sich Lyriker*innen der jüngeren Generation Litauens vor: Aušra Kaziliūnaitė, Giedrė Kazlauskaitė und Marius Burokas, von dem wir hier das Gedicht „mieste karantinas“ im Original und in deutscher Übersetzung präsentieren dürfen. Wir danken dem Autor und dem Portal „lyrikline“ (www.lyrikline.org), wo man mehr über den Verfasser und über litauische Lyrik erfahren kann. (mehr …)