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Datum/Zeit
Datum - 09.05.2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Haus des Deutschen Ostens München

Kategorien


Eine junge Frau befindet sich auf der Flucht, fühlt sich verfolgt und in die Enge getrieben. Überall stößt sie auf Menschen, die sie als Bedrohung wahrnimmt. Allmählich bekommt sie jedoch ihre Angst in den Griff, schließlich befreit sie sich davon. Diese Geschichte einer Traumatisierung und ihrer Überwindung erzählt die Autorin vor dem Hintergrund ihrer Lebenserfahrung während der kommunistischen Diktatur in Rumänien.

Der Roman gehört zur sogenannten „Schubladenliteratur“, die in Ceauşescus Staat nicht erscheinen durfte. Das Manuskript kam auf Umwegen nach Deutschland und wurde hier 1977 zum ersten Mal veröffentlicht. Im März 2019 wird „Abstufungen dreier Nuancen von Grau“ vom Verlag danube books neu herausgegeben.

„Die Zeit- und Haltlosigkeit, von der dieser Roman sich nährt und die er vermittelt, aber auch die sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellende, poetische Stilistik des Textes machen ihn zu einem zeitlosen Roman.“ (Christina Rossi)

Kristiane Kondrat (eigentlich Aloisia Bohn, geb. 1938 in Reschitz/Reșița, Banat/Rumänien) studierte Germanistik und Rumänistik in Temeswar/Timișoara (Rumänien). Anschließend arbeitete sie als Deutschlehrerin und Redakteurin. Seit 1973 lebt die Autorin in Deutschland. Hier war sie u.a. für die Süddeutsche Zeitung und andere Medien freiberuflich tätig und legte einige Erzähl- und Lyrikbände vor.

Moderation: Thomas Zehender, Verlagsinhaber danube books (Ulm)

In Kooperation mit: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) e.V., danube books Verlag