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Datum/Zeit
Datum - 10.05.2019
20:00 - 22:30

Veranstaltungsort
Bürgersaal beim Forstner

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14. Jazz Festival Oberhaching

“Americans in Paris” – von Ernest Hemingway bis Cole Porter

„Paris ist ein Fest fürs Leben“, schrieb Ernest Hemingway – und das will man gerne glauben, wenn man in die Welt der „expatriates“, der Amerikaner in Paris eintaucht. In den Goldenen Zwanzigern „war jeder Tag wie ein glitzernder Urlaub“, schwärmte High-Society-Gastgeberin Elsa Maxwell. Für Künstler wie Cole Porter oder Scott und Zelda Fitzgerald mag das zutreffen. Nicht ganz so glitzernd, aber keineswegs weniger aufregend fiel das Leben im Exil wohl für den ersten schwarzen Kampfpiloten und späteren Jazz-Impresario Eugene Bullard aus – oder für Bill Coleman, einen der souveränsten Jazz-Trompeter aller Zeiten, der Frankreich sogar einem Engagement in der Band von „Fats“ Waller vorzog. Peter Veit (BR) erzählt auch vom wohl bedeutendsten Boxkampf der Literaturgeschichte, bei dem Ernest Hemingway zu Boden ging. Eines ist jedenfalls ganz sicher: Wer diesen unterhaltsamen Geschichten (Textkonzept: Eva Hofmann) lauscht, der erlebt ganz gewiss einen „glitzernden Urlaubstag“ in einer bis heute faszinierenden Ära. Festivalleiter Bernd Lhotzky (p) hat sich eine fantastische französische Equipe eingeladen: Star-Tenorist Michel Pastre, die Trompeter Jérôme Etcheberry und Malo Mazurié, Pianist Louis Mazetier, Multiinstrumentalist Attila Korb, Gitarrist Dave Blenkhorn und BassVirtuose Sébastien Girardot. Wer dieser Band zuhört, wie sie die Musik von „Americans in Paris“ zelebriert, wird Ernest Hemingway zustimmen wollen: „Paris ist ein Fest fürs Leben!“