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Datum/Zeit
Datum - 09.05.2019
20:00 - 22:30

Veranstaltungsort
Bürgersaal beim Forstner

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14. Jazz Festival Oberhaching

“Americans in Paris” – von Josephine Baker bis George Gershwin

„Ich mag Franzosen sehr. Selbst wenn sie dich beleidigen, machen sie das auf so nette Weise“, scherzte Josephine Baker. Nicht nur sie suchte die Nähe der netten Franzosen. In den 20ern und 30ern ließen sich so viele Amerikaner in Paris nieder, dass Humorist James Thurber stöhnte: „Die Champs-Élysées sehen schon aus wie eine Main Street.“ Unter all den Amerikanern im selbstgewählten Exil sind die vielen Künstler – Musiker, Schriftsteller, Maler – bis heute Gegenstand zahlreicher Legenden. Eine Auswahl der schönsten Geschichten (Textkonzept: Eva Hofmann) präsentiert Peter Veit, BR-Sprecher und Moderator der BR-Jazznacht. An diesem Abend ist neben Josephine Baker, die in Frankreich zum ersten schwarzen Superstar avancierte, u.a. auch Sidney Bechet zu entdecken – wegen seines expressiven Saxophon-Spiels als französischer Nationalheld gefeiert. „Willie ‚The Lion‘ Smith wurde in Frankreich verehrt wie ein König. Kein Wunder, dass seine Musik viel französischen Impressionismus widerspiegelt. Da gibt es Anklänge an Debussy und Ravel,“ erklärt Festivalleiter Bernd Lhotzky: „Das setzt sich bei Duke Ellington und Billy Strayhorn fort. Und George Gershwins ‚An American in Paris‘ ist nichts anderes als ein akustisches Gemälde der Stadt.“ Jede Menge wundervolle Kompositionen also, bei denen Bernd Lhotzky (p) und sein französisches ‚Dream Team‘ – Star-Tenorist Michel Pastre, die Trompeter Jérôme Etcheberry und Malo Mazurié, Pianist Louis Mazetier, Multiinstrumentalist Attila Korb, Gitarrist Dave Blenkhorn und Bass-Virtuose Sébastien Girardot – ihre Extra-Klasse unter Beweis stellen können. Das muss man einfach gehört haben!