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Datum/Zeit
Datum - 28.04.2020
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Monacensia im Hildebrandhaus

Kategorien


„Das einzige ‚Prinzip‘, an das ich mich halte, ist mein hartnäckiger Glaube an einige grundlegende moralische Ideale – Wahrheit, Ehre, Anstand, Freiheit, Toleranz“, schreibt Erika Mann 1943 in ihrem autobiografischen Text „Ausgerechnet ich“. Zeit ihres Lebens trat sie für diese demokratischen Ideale ein – als Autorin, Kabarettistin, Kriegsreporterin und vor allem als politische Rednerin.

Aber wie steht es um diese Werte und Prinzipien heute? Darüber wollen wir in einer öffentlichen Debattenreihe ins Gespräch kommen.

Das Streitgespräch gehört zu den wichtigsten Instrumenten einer demokratischen Gesellschaft – aber sind wir dazu überhaupt noch in der Lage? Welche Rolle spielen Werte wie Anstand, Freiheit und Toleranz in diesem Kontext? Wie können wir zwischen diffamierender Hate-Speech im Netz, populistischer Rhetorik und Angst vor kritischem Dialog wieder zu einer demokratischen Gesprächskultur finden?

GesprächsteilnehmerInnen:
Ricarda Lang studiert Rechtswissenschaften und setzt sich gegen Hate Speech im Netz und für eine demokratische Debattenkultur ein. Sie war von 2017 bis 2019 Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND und ist seit November 2019 frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

Christian Boeser-Schnebel ist seit 2010 Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Pädagogik an der Universität Augsburg. Er leitet das Netzwerk Politische Bildung Bayern und initiiert Argumentationstrainings, in denen es um die grundsätzliche Dialogfähigkeit unserer Gesellschaft gerade auch bei politischen Themen geht (www.politik-wagen.de).

Weitere Gesprächspartner*innen sind angefragt.
Moderation: Bernhard Goodwin

Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – Politische Rednerin

Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus
Eintritt frei, Anmeldung unter monacensia.programm@muenchen.de