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Datum/Zeit
Datum - 07.07.2020
20:00

Veranstaltungsort
Studio Salvatorplatz, Literaturhaus München

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Maya Lasker-Wallfisch im Gespräch mit Sabine Bode

Gespräch: Elisabeth Ruge

Sind Traumata vererbbar? In der Kindheit von Maya Lasker-Wallfisch, Psychotherapeutin in London und Tochter der großen Cellistin Anita Lasker-Wallfisch, herrschte Schweigen. Die deutsche Vergangenheit, der Holocaust, den die Mutter als Cellistin im Orchester von Auschwitz überlebt – davon wird nicht gesprochen. Dennoch entkommt Maya den Verwundungen der Eltern und Großeltern nicht, ein eigenes stabiles Leben scheint unmöglich. Um das Schweigen nachträglich zu beenden, beginnt Maya zu schreiben: Briefe nach Breslau an die von den Nazis ermordeten Großeltern. Gemeinsam mit der Journalistin und Autorin Sabine Bode, deren Werk sich intensiv mit dem Wirken des Nationalsozialismus auf die Folgegeneration befasst, entführt uns Maya Lasker-Wallfisch in die Geschichte dreier Generationen im Spiegel der größten Katastrophe des 20. Jahrhunderts (Suhrkamp Verlag // Aus dem Englischen von Marieke Heimburger).

Di 7.7.20, 20 Uhr, Saal & Livestream
Einlass 19.30 Uhr
Studio Salvatorplatz<

Eintritt: Euro 15.- (Saal) // Euro 5.- (Stream) // nur VVK (keine Abendkasse)

STUDIO SALVATORPLATZ
Im Saal im 3. OG präsentieren wir LITERATUR LIVE (begrenzt auf 50 Plätze) & gleichzeitig live via Stream.
Fortan können sich Literaturfans aus der ganzen Welt zuschalten, wenn Autorinnen & Autoren im STUDIO SALVATORPLATZ ihre aktuellen Bücher vorstellen.