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Datum/Zeit
Datum - 18.02.2020
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Monacensia im Hildebrandhaus

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München war und ist seit vielen Jahrzehnten ein Magnet für Menschen aus den benachbarten böhmischen Ländern. Die Spuren, die diese Verbindungen in der Isarmetropole hinterlassen haben, sind dementsprechend vielfältig, wobei die große Nähe auch ihre Tücken hat: Das Nebeneinander von bayerischer und böhmischer Kultur wird häufig als selbstverständlich betrachtet und kaum noch wahrgenommen. Das von Jozo Džambo herausgegebene Buch “Böhmische Spuren” (Volk Verlag, 2019) spürt den gegenseitigen Einflüssen nach. Geschichte und Gegenwart kommen hier gleichermaßen zu ihrem Recht: Ereignisse wie das Münchner Abkommen, Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke, Alfred Kubin, Max Mannheimer oder Jaromir Konecny, Institutionen wie das Sudetendeutsche Haus oder die Ackermann-Gemeinde werden ebenso in den Fokus genommen wie die Wechselwirkungen in Literatur, Kunst, Musik, Architektur. Konkrete Verortungen ermöglichen dem Leser, auf Entdeckungsreise zu den Schauplätzen der Geschichte zu gehen.

Mit Jaromir Konecny, Tereza Pokorná und Friedrich von Thun (angefragt)
Durch den Abend führen Jozo Džambo und Zuzana Jürgens

Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus in Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein e.V. und dem Volk Verlag

Eintritt frei / Anmeldung unter monacensia.programm@muenchen.de