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Datum/Zeit
Datum - 23.09.2019
19:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Stadtarchiv München

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Die jüdische Familie Ebstein wurde Opfer des Holocaust. Die Eltern und die Schwester kamen um; nur der Sohn Alex überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Sachsenhausen und Flossenbürg durch Hilfestellungen, kluge Entscheidungen und Glück. Alex Ebstein schloss sich nach dem Krieg den Zeugen Jehovas an, die er im Konzentrationslager kennengelernt hatte.
Diese ganz besondere Lebensgeschichte wird auf dem historischen Hintergrund der nationalsozialistischen Verfolgung der Juden und der Zeugen Jehovas vorgestellt.

Veranstalter: Stadtarchiv München, Volk Verlag und Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., Regionale Arbeitsgruppe München

Ablauf des Abends
– Dr. Michael Stephan: Grußwort
– Dr. Andreas Heusler: Entrechtung, Vertreibung, Mord – die Münchner Juden nach 1933
– Dr. h.c. Barbara Distel: Die Zeugen Jehovas in den Konzentrationslagern des NS-Regimes am Beispiel des KZ Dachau
– Atsuko Aoki (Sopran), Rüdiger Märten (Piano): “Als die alte Mutter mich noch lehrte singen” (Antonin Dvorak)
– Anschließend: Daniel Thio im Gespräch mit Buchautor Christoph Wilker