Lade Karte ...

Datum/Zeit
Datum - 17.02.2017
18:00 - 19:30

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Zur Zeit des trojanischen Krieges warnte Kassandra eindringlich vor der Katastrophe. Was würde sie heute sagen? Würde man ihr Glauben schenken? Oder würde man sie als hysterischen Fall einstufen und abwehren? Welchen Medien der Vorausschau vertraut man heutzutage? Ist es am Ende doch der literarische Erzähler, der Dichter, der als Seismograf seiner Zeit Orientierung und Erkenntnis stiftet? Drei AutorInnen von Weltrang, zwei davon Literaturnobelpreisträger, kommen zu Wort. Sie bilden die politische Realität in ihren Ländern ab:
Herta Müller (Rumänien, jetzt Deutschland) erlernte ihre Kunst des Schreibens in der harten Schule der Diktatur, Wole Soyinka (Nigeria) und David Grossman (Israel) wirken in ihren Ländern mit bewundernswerter Energie als Aktivisten der Humanität. Im Kampf gegen Fanatismus und Terror spielt ihre Literatur eine gewichtige Rolle: nicht nur als »Kassandraruf«, sondern als Organ der Meinungsfreiheit und Stimme der schweigenden Mehrheit.
Drei AutorInnen von Weltrang, zwei davon Literaturnobelpreisträger, kommen im Umfeld der »Münchner Sicherheitskonferenz« (www.securityconference.de) zu Wort.

Einführung: Jürgen Wertheimer (Uni Tübingen)

Donnerstag, 16.2., 18 Uhr:  David Grossman
Samstag, 18.2., 18 Uhr:  Herta Müller

Tickets erhältlich über die Website des Literaturhauses

Veranstaltungssprache ist Englisch (W. Soyinka, D. Grossman) und Deutsch (H. Müller)
Veranstalter: Münchner Sicherheitskonferenz in Kooperation mit der Stiftung Literaturhaus
Der Eintritt ist frei. Tickets gibt es ausschließlich online oder an der Tageskasse (Galerie im EG), Reservierungen sind nicht möglich. Am Abend selbst wird keine Warteliste geführt, Einlass nur mit Ticket (pro Person können nur 4 Tickets ausgegeben werden).