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Datum/Zeit
Datum - 14.02.2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Haus des Deutschen Ostens München

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Im 19. Jahrhundert entstand im Hirschberger Tal (im Riesengebirge) eine der bedeutendsten Kulturlandschaften Mitteleuropas. Der Stil der Burgen und Schlösser, Herrenhäuser und Parkanlagen, die ursprünglich im Besitz großer deutscher und polnischer Adelsgeschlechter waren, atmete den Geist der europäischen Romantik. Bei ihrer Errichtung wirkten herausragende Architekten und Gartenbauer wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler mit. Im 19. Jahrhundert verlegte der preußische Hof eine seiner Sommerresidenzen hierher. An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert entdeckte das Bürgertum das Tal als Reise- und Urlaubsgebiet. Caspar David Friedrich, Sebastian C. Ch. Reinhardt, Ludwig Richter, Johann Wolfgang von Goethe und viele andere Maler und Schriftsteller hinterließen schriftliche und visuelle Zeugnisse ihres Aufenthalts in der Region. In den vier Jahrzehnten nach 1945 verfielen viele der Baudenkmäler. Ihre Erforschung und Restaurierung setzte erst Ende der 1980er Jahre ein. Gleichzeitig damit entwickelte sich dieser Teil Schlesiens zu einem der bedeutendsten Tourismuszentren.

Der vorliegende Band, der historisches Faktenwissen mit spannender Darstellung verbindet, bietet eine Gesamtschau der kunst- und kulturgeschichtlich großartigen Baudenkmäler des Hirschberger Tals. Sie wird durch Kurzbiographien der Persönlichkeiten aus Politik und Kultur ergänzt, die hier ihre Wirkungsstätte hatten.

Arne Franke (geb. 1959 in Dieburg/Hessen) war, nach einem Studium der Kunstgeschichte, der klassischen Archäologie und der Mittleren und Neueren Geschichte, seit 1992 als stellvertretender Referatsleiter der Denkmalschutzbehörde in Görlitz und danach u. a. als Honorardozent für die Denkmalakademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz tätig. Freiberuflich ist er in den Kulturregionen Ostmitteleuropas als Studienreiseleiter, Fachautor und Ausstellungskurator unterwegs.

In Kooperation mit: Deutsche Burgenvereinigung e.V.