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Datum/Zeit
Datum - 09.10.2018
20:00 - 21:00

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Januar 1918. Ein Ende des Krieges ist auch nach vier quälenden Jahren noch immer nicht abzusehen. Da taucht in München, wie aus dem Nichts, eine schwarzhaarige Frau auf. Eine Woche lang organisiert sie an der Seite Kurt Eisners einen pazifistischen Aufstand: Durch Generalstreik will sie den Krieg endlich beenden. Eine Woche hält sie flammende Reden gegen den Krieg, ruft die Arbeiter der Rüstungsfabriken zum Streik auf, hetzt von Versammlung zu Versammlung. Dann ist sie plötzlich verschwunden. Nach wenigen Wochen stirbt sie unter mysteriösen Umständen im Gefängnis. Der Name der mutigen Frau: Sarah Sonja Lerch, später verächtlich nur die »russische Steppenfurie« genannt.
Cornelia Naumann hat dem Leben der tapferen, völlig unbekannten russischen Jüdin in München nachgespürt und Erstaunliches zutage gefördert.In Kooperation mit der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft und der Buchhandlung am Wettersteinplatz liest sie aus ihrem neuen Roman.