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Datum/Zeit
Datum - 19.01.2021
19:00 - 20:30
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Veranstaltungsort

Web: YouTube-Kanal des NS-Dokumentationszentrums München

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Online-Gespräch mit Ann Cotten und Florian Huber

Heimrad Bäckers literarisches Schaffen ist ein Unikum, fast ein eigenes Genre, in der Literatur insgesamt und auch in der Konkreten Poesie. In seiner „nachschrift“ fügt er Zitate aus amtlichen Dokumenten und historiographischen Texten zu einer Reflexion der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und ihrer gesellschaftlichen Nachwirkungen.

Die Schriftstellerin und Lyrikerin Ann Cotten spricht mit dem Literaturwissenschaftler Florian Huber, Autor des Essays „der schreiber schreibt. Heimrad Bäckers ‚nachschrift‘“, über den österreichischen Dichter. Beide beschäftigen sich seit vielen Jahren mit dessen Werk und mit den Fragen, die es aufwirft. Mit Heimrad Bäcker verbindet sie eine ans Obsessive grenzende Liebe zu Schönheit und Perfektion. Dieser Aspekt bewegte auch Heimrad Bäcker stark, dessen Arbeit den Raum zwischen Horror und Schönheit, menschlicher Grausamkeit und mathematischer Grazie vermisst.

Ort: YouTube-Kanal des NS-Dokumentationszentrums
Teilnahme kostenfrei
Keine Anmeldung notwendig
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München