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Datum/Zeit
Datum - 14.12.2021
20:00 - 21:30
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Veranstaltungsort
Literaturhaus München

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Gespräch: Eberhard Falcke
Lesung: Thorsten Krohn

Im Jahr 1968 wurde der »Tod der Literatur« ausgerufen. Eine ungeahnte Vielfalt neuer literarischer Ausdruckformen setzte ein, individuelle Erfahrungen und Gefühle standen plötzlich im Vordergrund. Peter Schneiders »Lenz« wirkte wie ein Fanal, Lyriker wie Rolf Dieter Brinkmann oder Nicolas Born mischten die Grauzonen des deutschen Alltags auf. Der neue Feminismus hatte mit Verena Stefans »Häutungen« oder Karin Strucks »Klassenliebe« erste Bestseller, und die DDR erlebte mit Christa Wolf oder Franz Fühmann die Zeit ihrer größten Lockerungen – bis ihnen die Biermann-Ausbürgerung 1976 ein Ende setzte. Der Literaturkritiker und Publizist Helmut Böttiger zeichnet in seiner Literaturgeschichte der 70er Jahre (Wallstein Verlag) das präzise und dabei bunt schillernde Bild der politischen, kulturellen und literarischen Prozesse der 70er Jahre. Wir hören den Autor im Gespräch mit seinem Kollegen Eberhard Falcke, der Schauspieler Thorsten Krohn liest Passagen aus exemplarischen Texten von Peter Handke bis Ingeborg Bachmann.

 

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus

Saalticket: Euro 15.- / 10.- (Kein Streaming)
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