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Datum - 04.05.2021
20:00
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Ein Abend für Belarus mit Viktor Martinowitsch

»Verleger und Buchhändler wurden inhaftiert, Konten wurden eingefroren. Die eigene Küche ist der letzte geschützte Raum«,

so Leif Greinus, deutscher Verleger (Voland & Quist) von Viktor Martinowitsch, über die Situation in Belarus. Martinowitsch ist einer der bekanntesten belarussischen Autoren, sein Roman »Revolution«, 2017 in Weißrussland und jetzt auf Deutsch erschienen (übersetzt von Thomas Weiler), wurde in der Protestbewegung gegen Alexander Lukaschenko zum Symbol. Das Buch wurde verboten, die Auflage konfisziert. »Revolution« erzählt von einem patriarchalen postsowjetischen Staat, von der Verführbarkeit des Menschen und davon, was passiert, wenn die Gier nach Macht alles andere überschattet.
Die IG Meinungsfreiheit im Börsenverein des deutschen Buchhandels fordert, dass der Staat »die Verfolgung kritischer Stimmen beenden und öffentlichen Diskurs ermöglichen« muss, und lädt Viktor Martinowitsch zusammen mit dem Literaturhaus und der Buchhandlung Lehmkuhl nach München ein. Ein Abend für Belarus und für die Demokratie.

Stream-Ticket*: Euro 5.- (zzgl. 2.- ReserviX-Servicegebühr)
https://literaturhaus-muenchen.reservix.de/p/reservix/event/1659636

Der Stream kann bis 60 min. vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 h zur Verfügung.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // Buchhandlung Lehmkuhl

https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/die-eigene-kueche-ist-der-letzte-geschuetzte-raum/