BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.2.3.1//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:10951@literaturseiten-muenchen.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250430T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250430T190000
DTSTAMP:20250311T062449Z
URL:https://www.literaturseiten-muenchen.de/veranstaltungen/die-kraft-der-
 sprache-2-abend/
SUMMARY:Die Kraft der Sprache – 2. Abend
DESCRIPTION:Begrüßung: Stefan Hunstein\n»Das treffende Wort«\nVortrag: 
 Axel Hutter\n»HYPERION oder Der Eremit in Griechenland« von Friedrich H
 ölderlin\nLesung: Jens Harzer\nGespräch: Jens Harzer\, Stefan Hunstein u
 nd Axel Hutter\n\nEs gibt leere Worte und es gibt treffende Worte. Worin b
 esteht der Unterschied? Wie ist die beglückende und befreiende Kraft eine
 s treffenden Wortes zu verstehen? Diesen Fragen will Axel Hutter in seinem
  Vortrag philosophierend nachgehen\, um zu zeigen\, dass Kunst und Philoso
 phie verwandt sind in ihrer je eigenen Suche nach dem treffenden Wort.\n\n
 Hyperion war Friedrich Hölderlins poetisches Lebensprojekt\, ein erster T
 eil erscheint 1794 als Fragment von Hyperion in Friedrich Schillers Zeitsc
 hrift Neue Thalia. Der fortan Thalia-Fragment genannte Text erfuhr mehrere
  Um- und Fortschreibungen\, bis 1797 der Briefroman Hyperion oder Der Erem
 it in Griechenland erschien. Nach vielen Verwerfungen\, Verstörungen und 
 Umwälzungen des zeitgenössischen Lebens sucht Hölderlins Figur Hyperion
  als Eremit in der Schönheit der Natur den Weg zu sich selbst und zur Har
 monie von Gott\, Mensch und Natur. Immer wieder wird er von tiefen Zweifel
 n geschüttelt\, immer wieder aber schwingt er sich auch zu großem Enthus
 iasmus auf: »O Seele! Seele! Schönheit der Welt! du unzerstörbare! du e
 ntzückende! mit deiner ewigen Jugend! du bist\; was ist denn der Tod und 
 alles Wehe der Menschen? – Ach! viel der leeren Worte haben die Wunderli
 chen gemacht. Geschiehet doch alles aus Lust und endet doch alles mit Frie
 den.« Hölderlin war dieser Frieden nicht vergönnt\, er lebte nach versc
 hiedenen ärztlichen Bemühungen als »unheilbar« von 1807 bis 1843 isoli
 ert im Tübinger Hölderlin-Turm.\n\nJens Harzer\, seit 2019 Träger des I
 ffland-Ringes\, war von1993 an 16 Jahre Teil des Ensembles von Dieter Dorn
 \, erst an den Münchner Kammerspielen\, dann am Residenztheater. 2009 gin
 g er an das Thalia Theater Hamburg. Mit der Spielzeit 2025/26 wechselt er 
 an das Berliner Ensemble.\n\nAxel Hutter ist Professor für Theoretische P
 hilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er forscht und
  lehrt zur Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie sowie zur klassischen d
 eutschen Philosophie und analytischen Philosophie.\n\nDer Eintritt zu der 
 Veranstaltung ist frei\, eine Anmeldung nicht erforderlich. Bitte haben Si
 e dafür Verständnis\, dass unser Platzangebot begrenzt ist. Daher werden
  eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung am Haupteingang der Residenz\, M
 ax-Joseph-Platz 3\, Platzkarten vergeben.
CATEGORIES:Gespräch / Diskussion,Lesung,Vortrag
LOCATION:Bayerische Akademie der Schönen Künste\, Max-Joseph-Platz 3\, M
 ünchen\, Bayern\, 80539\, Oberbayern\, Deutschland
GEO:48.14044;11.577539999999999
X-APPLE-STRUCTURED-LOCATION;VALUE=URI;X-ADDRESS=Max-Joseph-Platz 3\, Münch
 en\, Bayern\, 80539\, Oberbayern\, Deutschland;X-APPLE-RADIUS=100;X-TITLE=
 Bayerische Akademie der Schönen Künste:geo:48.14044,11.577539999999999
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20250330T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR