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Datum/Zeit
Datum - 23.10.2018
20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Literaturhaus Saal

Kategorien


Autonomer Individualverkehr und Pflege-Roboter, softwaregesteuerte Kundenkorrespondenz und Social Media, Big-Data-Ökonomie und Clever-Bots, Industrie 4.0: Die Digitalisierung hat gewaltige ökonomische, aber auch kulturelle und ethische Wirkungen. Nathalie Weidenfeld und Julian Nida-Rümelin entwickeln in ihrem gemeinsamen Gedankenexperiment (»Digitaler Humanismus. Eine Ethik für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz«, Piper Verlag) philosophische Grundlagen eines digitalen Humanismus, für den die Unterscheidung zwischen menschlichem Denken, Empfinden und Handeln einerseits und softwaregesteuerten, algorithmischen Prozessen andererseits zentral ist. Eine spannende Alternative zur Silicon-Valley-Ideologie, für die künstliche Intelligenz zum Religionsersatz zu werden droht.

Moderation: Jeanne Rubner (BR)
Büchertisch: Lentner

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // Evangelische Stadtakademie
Eintritt: Euro 15.- / 10.-

Karten über die Webseite des Literaturhauses
oder Tel. 089-291934-27