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Datum/Zeit
Datum - 07.07.2019
11:00 - 13:00

Veranstaltungsort
Theater im Fraunhofer

Kategorien


…gelesen von Gerhard Polt, musikalisch begleitet von den Well-Brüdern

Einlass: 10:00, Beginn: 11:00, Eintritt: 24 €

Jörg Hube verstand sich besonders als Interpret jener bayerischen Autoren, die unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem bairischen Idiom, Weltliteratur geschrieben haben. Derjenige, mit dem sich Jörg Hube sicherlich am meisten identifizierte und zu dessen literarischer Rehabilitierung er keinen geringen Beitrag geleistet hat, ist Oskar Maria Graf.
Für gemeinsame Auftritte mit der damaligen Biermösl Blosn hatte Jörg Hube in den 80er Jahren eine Textauswahl des »bayerischen Urviechs vom Land« (DIE ZEIT) getroffen, die er, musikalisch begleitet von der Biermösl Blosn, vortrug. Jetzt übernimmt Gerhard Polt den lesenden Part. Die Well-Brüder Michael, Karl und Stofferl musizieren und gestalten zusammen mit Gerhard Polt – der wie
kein anderer die Deutschen und ganz besonders die Bayern in ihrer Spießigkeit, ihrer Haltung zum Geld und in ihrer Bigotterie parodieren kann – in Erinnerung an ihren Freund Jörg einen kurzweiligen Frühschoppen mit Auszügen aus: »Etwas über den bayrischen Humor« (aus: »An manchen Tagen«), »Der Bluthund taucht auf« (aus: »Gelächter von außen«), u. a.
»Wenn die Graf-Lesung dazu beitragen könnte, dass die Zuhörer empfindsamer würden gegenüber gängigen Parolen neuer Rattenfänger, wenn sie aufrufen würde zur Phantasie statt zum Nachbeten simpler Vorurteile, hätte sie ihr Ziel erreicht.« (Jörg Hube)