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Datum/Zeit
Datum - 12.11.2019
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Langes Haus der Stiftung Nantesbuch

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“Ich bin gewandert, gewandert – denn alles ist Aufbruch”
Ein Feierabend zu Hans Jürgen von der Wense mit Reiner Niehoff und Alexander Kluy 

Hans Jürgen von der Wense (1894 – 1966) war der „polygelehrte“ (Ulrich Holbein) Universal-Poet des 20. Jahrhunderts: Ein leidenschaftlicher Wanderer, der über das Stehen schrieb. Ein endlos neugieriger Autor, der rund 30.000 beidseitig beschriebene Seiten Papier hinterließ – von denen er nur fünfzig veröffentlichte. Ein Landschaftsschilderer, der sich in aberdutzende exotischer Sprachen vertiefte wie Altirisch, Kymrisch-Walisisch oder Westgotisch. Ein Mahler-Experte, Astrologe, Komponist, Geologe und Afrikanist. Er schrieb über Schachtelhalme, Kant, Schafzucht, Thermodynamik und Myriaden anderer Themen. „Mein Leben, eins der stillsten, reichsten und geheimnisvollsten, das je ein Mensch geführt hat, ist völlig Legende“, sagt er über sich selbst. Alexander Kluy und Reiner Nieho nähern sich diesem faszinierenden Universalkünstler in Gesprächen und Lesungen in und vor dem Langen Haus.

Der Literaturwissenschaftler und Philosoph Dr. Reiner Nieho ist Herausgeber und Verleger der Bücher Hans Jürgen von der Wenses.
Alexander Kluy ist Autor, Journalist und Herausgeber in München. Zuletzt veröffentlichte er Biografien über Alfred Hitchcock und George Grosz.

Transfer-Service ab München (U3/P+R Aidenbachstraße) und Bahnhof Penzberg für 3 € pro Person.
Weitere Informationen unter: www.stiftung-nantesbuch.de