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Datum/Zeit
Datum - 08.07.2019
19:00 - 21:00

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Lesung und Gespräch mit Najem Wali

„Grenzen als Membranen zu erkennen, die zugleich trennen und verbinden“, fordert Najem Wali in einem Text über Abraham/Ibrahim, den er als „Stammvater der Menschheit“ und Begründer eines ewigen menschlichen Handlungsmusters aus Bewegung und Flucht deutet. Ein Muster, dem die Menschheit auch heute immer wieder mit der Schließung von Grenzen und Routen begegnet, die aber nur neuerlichen „Menschenneid und Bruderhass“ wecken.

Najem Wali, 1956 in Basra geboren, ist ein irakischer Schriftsteller und Journalist und lebt zwischen Berlin und Bagdad. Wali floh 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Krieges aus dem Irak. Er studierte Germanistik und Spanische Literatur in Hamburg und Madrid. Sein 2009 veröffentlichtes Buch „Reise in das Herz des Feindes“, ein empathischer Bericht über seine Reisen in Israel, zeichnet ein facettenreiches Bild eines widersprüchlichen Landes. Zuletzt erschien 2018 der Roman „Saras Stunde“.

Moderation: Boaz Levin, Kurator der Ausstellung »Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen«

Anmeldung unter:
Email info@evstadtakademie.de oder Tel. +49 89 5490270

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung  »Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen«

Preis
8 €, ermäßigt 7 €, Einlass und Abendkasse ab 18:30 Uhr

Veranstalter
Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums München in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtakademie München und Bellevue di Monaco.