Lade Karte ...

Datum/Zeit
Datum - 18.11.2019
18:30 - 20:30

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Moderation: Raul Zelik (Schriftsteller und Politikwissenschaftler)

Der Büchner-Preisträger 2019 führt die Schweizer Debattenkultur fort, und der spanische Soziologe erkundet anhand von Weltliteratur den Siegeszug der liberalen Utopie.

»Die Schweiz ist des Wahnsinns«, schrieb Lukas Bärfuss (*1971) vor vier Jahren in der FAZ und löste damit – wie einst Max Frisch – einen Eklat in seiner Heimat aus. Auch in seinen Romanen positioniert er sich deutlich: zur Schuld des Westens und vor allem der Schweiz am Völkermord in Ruanda in »Hundert Tage« oder zur Kolonialgeschichte Australiens in »Koala«.

Als César Rendueles (*1975) geboren wurde, endete mit dem Tod Francos die Diktatur in seiner Heimat. Heute lehrt er Soziologie in Madrid und stellte für sein Buch »Kanaillen-Kapitalismus« bereits gelesenen Texten neue Fragen nach Eigentumsverhältnissen, Kolonialismus und Rassismus. Weitere eigene Aspekte bringt er ins forum:autoren hinsichtlich des Unabhängigkeitsbestrebens Kataloniens sowie der Nähe Spaniens zu Südamerika ein.

SPRACHEN: SPANISCH & DEUTSCH

Karten-VVK startet am 1.10.2019

Karten über die Webseite des Literaturhauses oder unter Tel. 089-291934-27

Veranstalter: Literaturfest München – forum:autoren