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Datum/Zeit
Datum - 22.11.2019
18:30 - 20:00

Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Moderation: Tilman Spengler

Was geschah in diesem weitgehend tabuisierten Jahr in China – und welchen Stellenwert hat es heute? Ein deutscher Sinologe und eine chinesische Lyrikerin im Gespräch.

In China gebe es nicht zu wenig, sondern zu viel Freiheit, sagt Wolfgang Kubin (*1945), »das heißt, es gibt Gesetze, aber niemand hält sich daran, weder da oben noch da unten«. Der Sinologe, Lyriker und Übersetzer weiß, wovon er spricht: Er unterrichtete an etlichen chinesischen Universitäten als Honorarprofessor und lebt zurzeit in Shantou.

Xiao Xiao (*1964) stammt aus der Provinz Sichuan und lebt als Lyrikerin, Malerin und Publizistin in Peking. Sie zählt zu den wenigen mutigen, selbstbestimmten Intellektuellen des Landes, die in ihren Werken politischgesellschaftliche Themen behandeln und sich auch öffentlich dazu äußern.Spannung verspricht der Abend zudem hinsichtlich der Mentalitäten. Auf die Frage des Goethe-Instituts, was »typisch chinesisch« sei, meinte Kubin: »Statt eine Frage auf den Punkt zu beantworten, die Frage zu umkreisen.«

SPRACHEN: CHINESISCH & DEUTSCH

Karten-VVK startet am 1.10.2019

Karten über die Webseite des Literaturhauses oder unter Tel. 089-291934-27

Veranstalter: Literaturfest München – forum:autoren