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Datum/Zeit
Datum - 21.11.2019
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Ludwig-Maximilians-Universität

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»Freuds Lederhosen – Wien um 1900 und die Tücken der Identität«
Yerushalmi Lecture 2019

Mit Dr. Philipp Blom

Der Aufbruch der Wiener Moderne war zu einem wichtigen Teil jüdischen Bürgern zu verdanken und wurde auch von ihren Debatten, Erfahrungen und Erwartungen geprägt. Inwiefern aber reflektiert dieser entscheidende Beitrag die spezifisch jüdische Identität der Künstler und Mäzene, die diese Ära prägten? Wie wichtig waren die Kultur der Migranten-Metropole, der Hauptstadt der Donaumonarchie und einer rapide wachsenden Industriestadt? In seinem Vortrag geht Philipp Blom Persönlichkeiten wie Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Gustav Mahler und Otto Weininger im Kontext ihrer Epoche nach und untersucht sie mit Blick auf ihre Auseinandersetzung mit dem Judentum.

Philipp Blom studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford, wo er mit einer Arbeit über Martin Buber und dem Prager Zionismus promoviert wurde. Neben zahlreichen Essays, Übersetzungen und einem Roman publizierte Blom auch mehrere preisgekrönte Monographien zur europäischen Geschichte.

Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter (089) 2180-5570 oder per E-Mail: juedische.geschicht@lrz.uni-muenchen.de

Veranstalter
Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München, Carl Hanser Verlag und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Veranstaltungsort
Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum E 004