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Datum/Zeit
Datum - 07.04.2021
18:30 - 19:30
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Gedenkstunde der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zum 78. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und 76. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

»Jeder Mensch hat einen Namen«
Rezitation zu Ehren der Opfer durch Jugendliche des Jugendzentrums Neschama

Gelesen wird aus Briefen der Münchner Familie Koppel.
Ilse Macek und Friedbert Mühldorfer (Herausgeber): Alfred Koppel: »Dies ist mein letzter Brief…: Eine Münchner Familie vor der Deportation im November 1941.« Volk Verlag 2014 

»Mit drei Jahren endete meine Kindheit«
Betrachtungen der Schoah-Überlebenden Tamar Dreifuss

Tamar Dreifuss wurde 1938 in Wilna geboren. Im Herbst 1940 beschlagnahmten sowjetische Soldaten ihre Wohnung, und so kam die Familie auf Umwegen nach Ponar, in der Nähe von Wilna. Dort wurden sie Zeugen des deutschen Einmarsches und der Ermordung vieler Wilnaer Juden. Ihr Kampf ums Überleben begann: Flucht aus Ponar, Versteck in einem Kloster, Deportation ins Wilnaer Ghetto. Mit der Auflösung des Ghettos zerbrach die Familie. Der Vater kommt ins Konzentrationslager, die Mutter kann flüchten. Nach 1945 kehren beide nach Wilna zurück und erfahren, dass der Vater im Konzentrationslager ermordet wurde.

Mutter Jetta und Tochter Tamar haben über ihre Erfahrungen zwei Bücher geschrieben:
Jetta Schapiro-Rosenzweig: »Sag niemals, das ist dein letzter Weg: Flucht aus Ponar – Eine Mutter und ihre kleine Tochter kämpfen ums Überleben«. Rhein-Mosel-Verlag, 3. Auflage 2018
Tamar Dreifuss: »Die wundersame Rettung der kleinen Tamar 1944: Ein jüdisches Mädchen überlebt den Holocaust in Osteuropa.« Köln 2009

El Mole Rachamim (Gedenk-Gebet)

 

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Organisation: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern in Kooperation mit dem Jugenddezernat/Neschama München