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Datum/Zeit
Datum - 02.07.2022
19:00 - 20:00
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Veranstaltungsort
Pasinger Fabrik - Kleine Bühne

Kategorien


Heute leben wir in einer metaphorischen und realen Krise des Wohnens, die die Vorstellung des Hauses als vor Bedrohungen der Außenwelt geschützten Ort schrittweise geschwächt hat. Daraus entsteht ein Gefühl der Befremdlichkeit, des Unheimlichen, das in Literatur und Film Ausdruck findet.

In einer Mischung aus persönlichem Essay und Kulturkritik befasst sich Gianluca Didino in ‚Essere senza casa. Sulla condizione di vivere in tempi strani‘, minimumfax mit der historischen, psychologischen und kulturellen Bedeutung der ‘Seltsamkeit’ unserer Zeit.

Samanta Schweblins Roman ‚Hundert Augen‘, Suhrkamp (orig. span. ‚Kentukis‘, Literatura Random House) reflektiert über das seltsame Verhältnis von Fremdheit und Intimität im Netz, über eine Gesellschaft, die ihrer immer selbstverständlicheren Techniknutzung kaum soziale, gesetzliche und moralische Normen auferlegt.

In Zusammenarbeit mit Instituto Cervantes München
Moderation: Daniel Graziadei
In ital/span. Sprache mit dt Übersetzung
Eintritt 10,- €
Streaming 6,-€