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Datum/Zeit
Datum - 08.05.2017
20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Literaturhaus Saal

Kategorien


Als Kind erlebte der Journalist, Hochschullehrer, Verleger und Politiker Michael Naumann in seiner Geburtsstadt Köthen den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs, sein Vater fiel bei Stalingrad. Im Alter von elf Jahren floh er 1953 mit seiner Mutter aus der DDR nach Hamburg. Die wilden 60er verbrachte er als Student in München. In seinen glänzend geschriebenen, durchaus
selbstkritischen Erinnerungen (Hoffmann und Campe) blickt Michael Naumann zurück auf ein bewegtes Leben. Er erzählt von Begegnungen mit Helmut Schmidt, Marion Gräfin Dönhoff und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt, mit Gerhard Schröder, Oskar Lafontaine, Otto Schily und Joschka Fischer. Seine Erinnerungen an bedeutende Autoren wie Harold Brodkey, Herta Müller, Paul Auster, Siri Hustvedt, Peter Nádas oder Thomas Pynchon gleichen Glücksmomenten eines Büchernarren.

Moderation: Stephan Sattler
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus in Kooperation mit der Literaturhandlung
Eintritt: Euro 10.- / 7.-

Karten über die Website des Literaturhauses
oder Tel. 089-291934-27