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Datum/Zeit
Datum - 25.03.2023
19:00 - 21:00
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Programmreihe
„Frauen schreiben Geschichte(n)“

Moderation: Artur Böpple (Nürnberg)
Sprecher: Jurij Diez (München)

Die Programmreihe Frauen schreiben Geschichte(n) und ihre Online Ausgabe Autorinnen lesen! bieten
ein Forum für Schriftstellerinnen aus Deutschland und dem östlichen Europa. Geschichte und Gegenwart der Deutschen und ihrer Nachbarn in dieser Region spielen in ihrem Werk eine exzeptionelle Rolle. Historische Persönlichkeiten und fingierte
Figuren werden dabei zu Akteuren in einem fiktionalen Geschehen. Darüber hinaus setzen sich die hier präsentierten Autorinnen in ihrem Werk mit verschiedenen Facetten des Themenspektrums „Frauen“ auseinander: Frauenbilder und mythologisieren de Stereotypen des Weiblichen, Formen der weiblichen Freundschaft und ihre soziale und psychologische Funktion, Kunst und Literatur als Schlüssel zu den emotionalen Bedingungen des weiblichen Seins in der Moderne – und vieles mehr. In ihren Romanen, Erzählungen und lyrischen Werken, die vielfach ein individuelles Drama mit historischen Konstellationen und erzählerischer Spannung verbinden, befinden sich Frauen häufig auf existentieller Sinnsuche, was sich zwischen Heimat und Fremde abspielt.
Bei dieser Ausgabe stellen wir Gusel Jachina (geb. 1977 in Kasan, Tatarstan) vor, eine russischsprachige Autorin tatarischer Abstammung. Sie studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule. Ihr Roman „Suleika öffnet die Augen“ (2015) wurde in 31 Sprachen übersetzt, ihr zweiter Roman „Wolgakinder“ (2018) in 14 Sprachen. Ihr dritter Roman „Wo vielleicht das Leben wartet“ (2022) wird in 19 Sprachen erscheinen.

Gusel Jachina wird bei der Veranstaltung anwesend sein.

 

In Kooperation mit: Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) Nürnberg