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Datum/Zeit
Datum - 18.05.2020
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Amili Targownik glaubte als Kind, dass alle Menschen behindert geboren werden und dass sie zu ihrem 18. Geburtstag gehen können und normal erwachsen werden würde. Als ihre kleine Schwester zu laufen beginnt, hört Amili auf zu sprechen. Eineinhalb Jahre lang schweigt sie. Erfindet sich ihre eigene Welt, fiktive Freunde, flüchtet sich ins Träumen. In der deutschen Schule traut man ihr nichts zu. Doch sie hat einen starken Willen. Von der deutschen Förderschule wechselt sie auf eine amerikanische Highschool. Und schließlich an die Uni. Ihre Botschaft lautet: Alles ist möglich, man darf nur nicht aufgeben.

In »Hat keine Flügel, kann aber fliegen« (2020 bei Penguin erschienen) erzählt Amili Targownik ihre Geschichte: berührend, poetisch und mit Humor.

Amili Targownik, geboren 1995 in Tel Aviv, kam mit einer Hirnschädigung (Cerebralparese) auf die Welt. Ihre Kindheit verbrachte sie in Deutschland mit vielen Therapien und Schulschwierigkeiten. Sie studiert Sozialwissenschaften in Tel Aviv, spricht vier Sprachen und lebt in Israel und München.

Caroline Link, geboren 1964 in Bad Nauheim, ist Regisseurin und Drehbuchautorin. 2003 erhielt sie für die Verfilmung des autobiographischen Romans von Stefanie Zweig Nirgendwo in Afrika den Oscar. Ihr Kinodebüt Jenseits der Stille thematisiert die Probleme von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft. 2019 verfilmte sie sehr erfolgreich Als Hitler das rosa Kaninchen stahl nach dem gleichnamigen Jugendbuch von Judith Kerr.

Eintritt: frei
Anmeldung: (089) 20 24 00-491 oder per Email: karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Penguin Verlag