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Datum/Zeit
Datum - 29.09.2022
20:00 - 21:30
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Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Moderation: Günter Keil

Kommerzialrat Dr. Isidor Geller hat es geschafft: aus dem hintersten Winkel Galiziens bis in die obersten Kreise Wiens. Er ist österreichischer Staatsberater, Opernfreund, Kunstsammler und nicht zuletzt Multimillionär. Ihm kann keiner etwas anhaben – schon gar nicht diese vulgären Nationalsozialisten. Die Journalistin (Deutschlandfunk, rbb Kultur u.a.) und Autorin Shelly Kupferberg ist den Spuren ihres Urgroßonkels gefolgt: von Ostgalizien nach Wien, von Budapest nach Hollywood und Tel Aviv. Anhand von Briefen, Fotos und Archivfunden rekonstruiert sie eine erstaunliche jüdische Lebensgeschichte, geleitet von der Frage: Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn nichts von ihm übrigbleibt? Fesselnde Biografie und Zeitgeschichte zugleich (Diogenes).

EINTRITT: EURO 15.- / 10.-

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus // in Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelit. Kultusgemeinde München & Obb.