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Datum/Zeit
Datum - 05.06.2019
20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Buchhandlung Lehmkuhl

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Fast eine halbe Million russischer Flüchtlinge nahm Berlin Anfang der 1920er Jahre auf. Die Stadt war in der Zwischenkriegszeit nicht nur die „Stiefmutter der russischen Städte“, sondern auch heimliches Zentrum der Weltrevolution. Hier trafen die totalitären Bewegungen aufeinander, die das Schicksal Europas im Zeitalter der Extreme besiegelten.

Schlögel blickt aber auch auf die heutige Situation: Seit der Entfremdung zwischen Russland und der Europäischen Union ist das hochvernetzte „Russkij Berlin“ der Gegenwart politisch gespalten. Der doppelte Blick auf das einstige und heutige russische Berlin erweist sich als unerwartet aktuell und produktiv.

Karl Schlögel lehrte bis zu seiner Emeritierung Osteuropäische Geschichte an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Sein 2017 erschienenes Buch Das sowjetische Jahrhundert. Archäologie einer untergegangenen Welt wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Eintritt: 7€. Wir bitten um Reservierung unter 089/ 380 150-0 oder service@lehmkuhl.net. Weitere Informationen finden Sie unter www.lehmkuhl.net.