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Datum/Zeit
Datum - 10.04.2019
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Bayerische Staatsbibliothek

Kategorien


Reihe “Zur Sache… ” Autoren in der Staatsbibliothek:
Andreas Rödder: Konservativ 21.0 – Eine Agenda für Deutschland

Die Volksparteien sind in der Defensive. Der politische Meinungsstreit hat sich an die Ränder des politischen Spektrums verlagert. Diese werden immer stärker, während die politische Mitte weithin sprachlos bleibt – eine hochbrisante Entwicklung für das Parteiensystem und die parlamentarische Demokratie, wie wir sie kennen.
Wie aber könnte ein neuer und zeitgemäßer Konservatismus aussehen, der diesen Trend umkehrt? Andreas Rödder analysiert die aktuelle Lage der deutschen Demokratie und definiert den Kern eines künftigen Konservatismus in zwölf Thesen: von der Europapolitik und den großen Themen Migration, Umwelt und Bildung bis hin zu Heimat und Patriotismus, dem Lieblingsthema der rechten Populisten. „Konservativ 21.0“ ist eine brillante Analyse der konservativen Defizite, an denen die Politik heute krankt, und zugleich ein leidenschaftlicher Appell, sich nicht ins populistische Bockshorn jagen zu lassen.
Andreas Rödder ist Professor für Neueste Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Er ist einem breiteren Publikum vor allem durch seine weithin beachteten Bücher „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ und „Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems“ bekannt geworden.
Moderation: Jan Fleischhauer, Der Spiegel

Ort: Fürstensaal der Bayerischen Staatsbibliothek, Ludwigstr. 16, 80539 München

Anmeldung erbeten telefonisch unter 089-28638-2115 oder per E-Mail an veranstaltungen@bsb-muenchen.de.