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Datum/Zeit
Datum - 21.03.2022
20:00 - 22:00
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Veranstaltungsort
Literaturhaus München

Kategorien


Moderation: Tilla Fuchs (SWR)
Lesung: Rita Russek

Michel Jean, einer der großen Autoren des indigenen Québec, erzählt die Geschichte seiner Urgroßmutter Almanda, die 97 wurde. Mit fünfzehn Jahren lernt sie den jungen Innu Thomas Siméon kennen und verliebt sich in ihn – trotz aller kulturellen Unterschiede. Sie heiraten und Almanda lebt von da an mit dem Nomadenstamm zusammen, lernt seine Sprache und übernimmt seine Riten und Gebräuche. Es ist die Geschichte einer starken, freiheitsliebenden Frau und zugleich die Geschichte der Ureinwohner im Nordosten Amerikas, die zur Sesshaftigkeit gezwungen und in Reservate gesperrt wurden. Almandas Tochter (»Atuk«) lässt das Reservat schließlich hinter sich. Zwei schmale Werke voller Weisheit und Poesie (Wieser Verlag // Deutsch von Michael von Killisch-Horn), heute interpretiert durch die Münchner Schauspielerin Rita Russek.