Lade Karte ...

Datum/Zeit
Datum - 04.05.2020
19:00 - 20:30

Veranstaltungsort
Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern

Kategorien


Die Überlebenden des Holocaust konnten über das Geschehene oft nicht sprechen. Doch die Traumata wirkten auch im Stillen und gerade dort: Überlebende und ihre Kinder schwiegen über das Unfassbare, um einander zu schützen und sich mit den schrecklichen Erinnerungen nicht oder nicht noch einmal zu konfrontieren.

Anders ist dagegen die Situation für die Dritte Generation. Die Enkel kommen nicht nur mit den Großeltern leichter ins Gespräch als ihre Eltern. Sie erleben Auschwitz auch als historische Tatsache, die 75 Jahre nach der Befreiung beschrieben und analysiert, interpretiert und bearbeitet wurde.

Die Journalistin Andrea von Treuenfeld hat in ihrer jüngsten Publikation »Leben mit Auschwitz. Momente der Geschichte und Erfahrungen der Dritten Generation« (Gütersloher Verlagshaus 2020) Zeugnisse von Enkelinnen und Enkeln von Auschwitz-Überlebenden gesammelt. Im Gespräch mit Judith Faessler, Enkelin von Max Mannheimer, und Oliver Umlauf, Enkel von Agnes und Imrich Hecht und Sohn von Eva Umlauf, nähert sie sich der Frage: Was heißt und bedeutet Auschwitz für die Dritte Generation?

Eintritt: frei
Anmeldung: (089) 20 24 00-491 oder per Email: karten@ikg-m.de
Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und NS-Dokumentationszentrum München